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Shatavari in der Perimenopause

14-09-2026

Das Interesse an Shatavari beschränkt sich nicht auf die reproduktive Lebensphase. Auch hinsichtlich der Perimenopause wird untersucht, welchen Nutzen dieses traditionelle Frauenkraut bieten kann. Eine kürzlich durchgeführte klinische Studie an Frauen im Alter von 40 bis 55 Jahren liefert interessante Ergebnisse für verschiedene Beschwerden in der Perimenopause, darunter Hitzewallungen und Stressempfinden.

Shatavari-Studie während der Perimenopause 
An dieser doppelblinden, randomisierten und placebokontrollierten Studie nahmen 80 Frauen im Alter von 40 bis 55 Jahren mit perimenopausalen Beschwerden teil. Über einen Zeitraum von acht Wochen erhielten sie täglich 300 mg standardisierten Shatavari-Wurzelextrakt (SRI-81) oder ein Placebo. Insgesamt schlossen 73 Frauen die Studie ab.

Der untersuchte Extrakt war auf einen Gehalt von mehr als 10 % an Gesamt-Shatavarinen standardisiert. Das primäre Zielkriterium war die Menopause Rating Scale (MRS), die elf häufig auftretende Beschwerden in drei Bereichen bewertet: somatovegetativ, psychologisch und urogenital. Darüber hinaus betrachteten die Forscher unter anderem Hitzewallungen, Stressempfinden, die Stimmungslage, die Lebensqualität sowie verschiedene Hormonwerte.

Auswirkungen auf perimenopausale Beschwerden und Stress 
Nach acht Wochen war die MRS-Gesamtpunktzahl in der Shatavari-Gruppe um durchschnittlich 12,54 Punkte gesunken, in der Placebo-Gruppe hingegen um 1,61 Punkte. Auffällig ist, dass sich die Unterschiede nicht auf die Gesamtpunktzahl beschränkten: In allen drei MRS-Bereichen – somatovegetativ, psychologisch und urogenital – wurden signifikante Unterschiede gegenüber Placebo festgestellt. Auch Hitzewallungen und Stressempfinden nahmen unter der Einnahme von Shatavari signifikant stärker ab.

Im Bereich der Stimmung wurden einige interessante Unterschiede festgestellt. Die Müdigkeit nahm nach acht Wochen signifikant stärker ab, und nach vier Wochen wurde ein signifikanter Unterschied hinsichtlich der Vitalität festgestellt. Bei den anderen untersuchten Stimmungsparametern wurden keine signifikanten Unterschiede aufgezeigt.

Darüber hinaus waren nach acht Wochen die Werte von Östradiol, FSH und T3 in der Shatavari-Gruppe signifikant höher als in der Placebo-Gruppe. Die Veränderungen gegenüber den Ausgangswerten unterschieden sich jedoch nicht signifikant zwischen den Gruppen.

Von der traditionellen Anwendung zur klinischen Perspektive 
Die Linderung von Beschwerden in der Perimenopause, Hitzewallungen und Stressempfinden bietet interessante erste klinische Anknüpfungspunkte für den möglichen Einsatz eines standardisierten Shatavari-Extrakts während der Perimenopause. Auch wenn zur Bestätigung dieser Erkenntnisse umfangreichere und längerfristige Studien erforderlich sind, eröffnen die Ergebnisse interessante Zukunftsperspektiven für Shatavari als pflanzliche Unterstützung für Frauen in dieser Lebensphase.

Literaturverweis 
Mahajan S et al. Efficacy and safety of shatavari (Asparagus racemosus) root extract for perimenopause: randomized, double-blind, placebo-controlled study. Int J Womens Health. 2025;17:4057-73. Efficacy and Safety of Shatavari (Asparagus racemosus) Root Extract for Perimenopause: Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Study - PMC

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