Die Früchte des Bergamottenbaums haben im Vergleich zu anderen Zitrusfrüchten einen außergewöhnlich hohen Gehalt an gesundheitsfördernden Polyphenolen in einer einzigartigen Zusammenstellung. Die grünlich-gelbe Schale (Flavedo) wird traditionell für die Herstellung von wertvollem ätherischen Öl verwendet. Aus dem Rest der Frucht, dem scharf-säuerlichen, bitteren Saft und dem Albedo (weiße Substanz unter der Schale), werden Bergamotte-Polyphenole (BPF, Bergamotte-Polyphenol-Fraktion) gewonnen. Bergamottensaft ist bei den Einheimischen in der süditalienischen Region Kalabrien als Mittel gegen verstopfte Arterien und Herzprobleme bekannt. Die Polyphenole der Bergamotte wirken unter anderem antioxidativ, entzündungshemmend, schmerzlindernd und krebshemmend, schützen vor Ischämie-Reperfusionsschäden, verbessern den Fett- und Glukosestoffwechsel und bekämpfen Alterung, Arteriosklerose, Bluthochdruck, nichtalkoholische Fettleber und Fettleibigkeit. Präklinische Studien deuten darauf hin, dass eine Supplementierung mit Bergamotte-Polyphenolen bei Erkrankungen helfen kann, bei denen Entzündungen und/oder Autoimmunität eine wichtige Rolle spielen wie etwa bei entzündlichen Darmerkrankungen, rheumatoider Arthritis und primärer Dysmenorrhoe. Außerdem zeigen Bergamotte-Polyphenole (in vitro) eine antimikrobielle Aktivität gegen das Magenbakterium Helicobacter pylori.
Bergamotte-Polyphenole (BPF, Bergamotte-Polyphenol-Fraktion) werden aus den Früchten des Bergamottenbaums (Citrus aurantium ssp. bergamia/Citrus bergamia Risso et Poiteau, Familie der Rutaceen) gewonnen.
Eine übliche BPF-Dosis beträgt 500-1000 mg pro Tag.
BPF ist in einer Dosis von bis zu 1500 mg pro Tag sicher.