PMS- und Wechseljahresbeschwerden

Pflanzliche Heilmittel bei PMS- und Wechseljahresbeschwerden

22.02.2019

 

Einleitung

Viele Frauen leiden unter hormonellen Beschwerden. Von den Frauen im gebärfähigen Alter haben schätzungsweise 5 bis 40 Prozent schwere zyklusbedingte Beeinträchtigungen in Form von PMS (Prämenstruelles Syndrom) oder PMDS (Prämenstruelle Dysphorische Störung, engl.: PMDD – Premenstrual dysphoric disorder).(1-3) Die Beschwerden beginnen oft nach dem dreißigsten Lebensjahr und nachdem Kinder geboren wurden. Die Wechseljahre (Klimakterium) markieren das Ende des fruchtbaren Lebensabschnitts einer Frau. Ungefähr 80 % der Frauen leiden unter Wechseljahresbeschwerden, insbesondere unter vasomotorischen Symptomen wie Hitzewallungen. Verschiedene pflanzliche Heilmittel können die Beschwerden dieser Frauen lindern. Die Traubensilberkerze (Actaea racemosa, auch: Frauenwurzel) ist die beliebteste Heilpflanze für Wechseljahresbeschwerden, während Mönchspfeffer die Nummer Eins für PMS/PMDS ist. Maca und Ashwagandha können sowohl bei Wechseljahresbeschwerden als auch bei PMS/PMDS helfen, während Pycnogenol bei Wechseljahresbeschwerden und Safran bei PMS/PMDS verwendet werden kann. Nach einer allgemeinen Einführung zu PMS/PMDS und Wechseljahresbeschwerden werden diese Heilpflanzen/Phytonährstoffe einzeln besprochen.

 

Prämenstruelles Syndrom

Beim prämenstruellen Syndrom (PMS) treten in der zweiten Hälfte (Lutealphase) eines jeden Menstruationszyklus eine Vielzahl von (unspezifischen) körperlichen, verhaltensbezogenen und/oder psychischen Beschwerden auf (siehe Tabelle 1) Die Beschwerden, die immer einige Tage bis zwei Wochen andauern, verschwinden zu Beginn der Menstruation und bleiben dann für mindestens eine Woche aus, je nach Dauer der ersten Hälfte (Follikelphase) des Menstruationszyklus. PMDS (prämenstruelle dysphorische Störung) ist eine schwere Form des PMS mit überwiegend psychischen und psychosozialen Symptomen, die das tägliche Funktionieren stark beeinträchtigen. Das PMS ist mit Stress verbunden und hat aufgrund seiner wiederkehrenden Natur einen großen Einfluss auf das körperliche und psychosoziale Wohlbefinden vieler Frauen.(4)

 

Diagnose PMS/PMDS

Um die Diagnose PMS nach den Kriterien der ISPMD (International Society for Premenstrual Disorders) stelllen zu können, sollte über mindestens zwei Menstruationszyklen eine Symptomerfassungsliste geführt werden.(1,5-7) Dazu kann der kurze PMS-Kalendertest der NVOG (Nederlandse Vereniging voor Obstetrie en Gynaecologie / Niederländische Gesellschaft für Geburtshilfe und Gynäkologie) oder der umfangreiche DRSP (Daily Record of Severity of Problems) verwendet werden.(8,9) Die PMDS (PMDD) ist im DSM-V (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) beschrieben.(3,10) Der Zeitpunkt des Auftretens und Verschwindens der Symptome ist für die Diagnose von PMS/PMDS wichtiger als deren Art und Anzahl. Gesundheitliche Probleme, die während des gesamten Zyklus vorhanden sind und sich während der Lutealphase verschlimmern, sind streng genommen kein PMS/PMDS und sollten weiter untersucht werden.(5-7)

 

Körperliche Beschwerden

Psychische/psychosoziale Beschwerden

Gespannte, schmerzhafte Brüste, mit oder ohne Knoten (zyklische Mastalgie, Mastodynie, Mastopathie, Fibro­zystische Veränderungen der Brust)

Reizbarkeit, Ärger, Unruhe, Nervosität, Verwirrung

Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen, Muskelschmerzen, Muskelschwäche

Stimmungsschwankungen, Labilität, Weinkrämpfe

Völlegefühl

Niedergeschlagenheit, Depressionen, Angst

Hautbeschwerden

Appetitveränderung, Essanfälle

Kopfschmerzen

Schlafprobleme

Gewichtszunahme

Müdigkeit, fehlende Energie

Wassereinlagerungen (insbesondere Hände und/oder Füße)

Konzentrationsschwäche, Gedächtnisprobleme

Magen-Darm-Beschwerden

Hoffnungslosigkeit, Freudlosigkeit

Schwindelgefühl

Gefühl, die Kontrolle verloren zu haben

 

Einsamkeit, Isolation, Rückzug

 

Weniger Interesse an normalen täglichen Aktivitäten

Tabelle 1: Häufige PMS/PMDS-Symptome (7,8)

 

Ätiologie und Pathogenese von PMS/PMDS

Es ist nicht ganz klar, warum die eine Frau stark unter zyklusbedingten Beschwerden leidet und die andere nicht. Wissenschaftler haben mehrere Faktoren identifiziert, die bei der Entstehung und Verschlimmerung von PMS-Beschwerden eine Rolle spielen können, so zum Beispiel (akuter, chronischer) Stress, Missbrauch in jungen Jahren, häusliche Gewalt, unzureichende Ruhe, Übergewicht, Rauchen, schlechte Ernährung, geringe Zufuhr essenzieller Nährstoffe (darunter Kalzium, Magnesium, Vitamin D, Omega-3-Fettsäuren), Bewegungsmangel und genetische Veranlagung.(6,11-19)

Vermutlich ist das (psycho)neuroendokrine System bei Frauen mit PMS im Vergleich zu Frauen ohne Beschwerden weniger flexibel in der Bewältigung der normalen, physiologischen Hormonschwankungen während des Menstruationszyklus.(6,10) Es gibt starke Hinweise darauf, dass Sexualhormone (und Metaboliten) durch komplexe Einflüsse auf die serotonerge, opioide und GABA-erge Neurotransmission im Gehirn bei dafür anfälligen Frauen PMS-Symptome verursachen.(1,6,19,20) Einige Wissenschaftler sind der Meinung, dass eine Störung des serotonergen Systems für einen Großteil der PMS-Symptome verantwortlich ist. PMS/PMDS wird üblicherweise mit einem SSRI (Selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) wie Fluoxetin behandelt.(1,10,21)

Auch Überaktivität und/oder Dysregulation des Stresssystems (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse), Ungleichgewicht des autonomen Nervensystems (Überaktivität Sympathikusanteil, Unteraktivität Parasympathikusanteil), erhöhte Produktion und/oder Empfindlichkeit gegenüber Prolaktin, Ungleichgewicht zwischen Östrogen- und Progesteronspiegel, oxdativer Stress, Insulinresistenz(-Syndrom) und (niedriggradige) Entzündungen können bei der Pathogenese von PMS/PMDS eine Rolle spielen.(11,19,22-28)

 

Die Wechseljahre

Frauen in der westlichen Welt haben ihre letzte Periode (oder Menopause) normalerweise im Alter zwischen vierzig und sechzig Jahren (Durchschnittsalter 51) Wenn die Menstruation mindestens 12 Monate lang ausgeblieben ist, beginnt die Postmenopause, der Lebensabschnitt nach der Menopause. Die Wechseljahre (Klimakterium) umfassen die Perimenopause (die Zeit des veränderten Menstruationsmusters und des ersten menstruationsfreien Jahres) und die nachfolgenden menstruationsfreien Jahre (Postmenopause), in denen Frauen Symptome und Beschwerden haben können, die mit den (starken) Veränderungen und schließlich der nachlassenden Bildung von Sexualhormonen (Östrogen, Progesteron, Testosteron) durch die Eierstöcke zusammenhängen.( 29) Die Perimenopause dauert durchschnittlich vier bis sechs Jahre, die Wechseljahre insgesamt können viel länger dauern. Nicht immer atrophieren die Eierstöcke in der Postmenopause vollständig; die Eierstöcke können noch lange Zeit Androgene (Androstendion, Testosteron) produzieren, die im peripheren Fettgewebe in Östrogen umgewandelt werden können.(30) Die Wechseljahre sind ein normaler physiologischer Prozess mit großen Schwankungen bei Dauer, Verlauf und Schweregrad der Beschwerden. Manche Frauen merken wenig davon, während andere durch starke Wechseljahresbeschwerden sehr belastet werden.

 

Wechseljahresbeschwerden

Typische Wechseljahresbeschwerden (die auf die hormonelle Umstellung zurückgeführt werden) sind Veränderungen des Menstruationsmusters, vasomotorische Beschwerden (Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Nachtschweiß) und urogenitale Atrophie (mit möglicher vaginaler Trockenheit und/oder Juckreiz, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, erhöhter Anfälligkeit für vaginale Infektionen und Harnwegsinfekte).(29)

Atypische Wechseljahresbeschwerden sind Stimmungsschwankungen, Depressionen, Reizbarkeit, Angstzustände, Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, Müdigkeit, Energiemangel, geringe Libido, Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen, trockene Schleimhäute (Nase, Mund, Augen), Gewichtszunahme, Verstopfung und Herzklopfen.(29,31) Atypische Beschwerden sind nicht immer eine direkte Folge der hormonellen Umstellung, sondern stehen oft im Zusammenhang mit typischen Wechseljahresbeschwerden (z. B. können durch Hitzewallungen und nächtliche Schweißausbrüche Schlafstörungen und psychische Probleme entstehen), mit dem Älterwerden und Stress (wegen des Älterwerdens, des Gefühls, nicht mehr zu zählen, Veränderungen der familiären Situation, Pflege in häuslicher Umgebung durch Angehörige, sog. informelle Pflege).(29) Atypische Wechseljahresbeschwerden vor der letzten Regelblutung können auch PMS/PMDS-Symptome sein. In der Postmenopause werden niedrige(re) Spiegel von Sexualhormonen unter anderem mit Hautalterung, trockeneren Schleimhäuten und einem höheren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, kognitiven Verfall und Osteoporose in Verbindung gebracht.

 

Vasomotorische Beschwerden in den Wechseljahren

Hitzewallungen und (nächtliche) Schweißausbrüche stehen in den Wechseljahren meist im Vordergrund. Eine Hitzewallung ist das Ergebnis einer spontanen peripheren Vasodilatation, die von einem Gefühl der Hitze, Erröten, starkem Schwitzen, Herzrasen und Schüttelfrost begleitet wird.(32) Normalerweise dauert eine Hitzewallung 3 bis 5 Minuten; die Häufigkeit reicht von einigen Malen pro Stunde bis zu einigen Malen pro Monat. Eine Dysregulation der Körpertemperatur durch den Hypothalamus kann aufgrund von Veränderungen des Östrogenspiegels und einer Abnahme von Neurotransmittern wie Serotonin auftreten.(33) Hitzewallungen treten spontan auf; das Risiko für Hitzewallungen ist jedoch u. a. bei Übergewicht, Rauchen, Alkoholkonsum und Stress größer. Frauen mit häufigen vasomotorischen Beschwerden leiden durchschnittlich 7,5 Jahre lang darunter.(32,34)

Besonders bei mäßigen bis starken (vasomotorischen) Wechseljahresbeschwerden suchen Frauen nach Lösungen, um diese in den Griff zu bekommen. Da die Hormonersatztherapie (HET) nur bei schweren vasomotorischen Symptomen indiziert ist und mehrere Kontraindikationen und gesundheitlihe Risiken hat, gibt es ein großes Interesse an natürlichen (pflanzlichen) Mitteln, die helfen, Wechseljahresbeschwerden zu lindern.(29,32,35)

 

Traubensilberkerze beliebtestes Heilkraut für die Wechseljahre

In den Vereinigten Staaten, und wahrscheinlich auch in den Niederlanden, ist die Traubensilberkerze das am häufigsten verwendete pflanzliche Mittel gegen Wechseljahrsbeschwerden.(36-39) Die Traubensilberkerze (Black cohosh, Cimicifuga racemosa, Actaea racemosa, Familie der Hahnenfußgewächse) ist eine in Nordamerika wild vorkommende Heilpflanze. Zubereitungen aus der schwarzen Wurzel und dem Rhizom wurden von den amerikanischen Ureinwohnern traditionell bei Frauenbeschwerden, insbesondere bei Menstruationsschmerzen und Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Nachtschweiß, Herzklopfen, Angstzuständen und Stimmungsschwankungen eingesetzt.(38) Zu den bioaktiven Bestandteilen in Traubensilberkerzen-Extrakt gehören Triterpenglykoside (darunter Actein, Racemosid und Cimicifugosid), Phenolsäuren, Flavonoide, Tannine und ätherische Öle.(38) Entgegen früheren Annahmen enthält Traubensilberkerze keine Phytoöstrogene.(40,41)

Die Wirkmechanismen der Traubensilberkerze sind noch nicht vollständig geklärt. Es gibt jedoch starke Hinweise darauf, dass Traubensilberkerze durch die Beeinflussung des endogenen Opioidsystems und der serotonergen, dopaminergen, noradrenergen und GABA-ergen Neurotransmission die Wechseljahresbeschwerden lindern kann.(36,40-45) Das endogene Opioidsystem spielt eine Rolle bei der Regulierung der Körpertemperatur, des Hormonhaushalts (Stresshormone, Sexualhormone) und der Stimmung. Eine Dysregulation des Serotonin-, GABA (Gamma-Aminobuttersäure)- und Dopaminspiegels, die zum Teil durch eine Abnahme des Östrogenspiegels verursacht wird, trägt zu Hitzewallungen und Stimmungsproblemen bei.(33,41,46,47) Traubensilberkerze hat auch antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen.

 

Wirksamkeit der Traubensilberkerze bei Wechseljahresbeschwerden

Trotz der vielen präklinischen und klinischen Studien, die mit Traubensilberkerzen-Extrakt durchgeführt wurden, gibt es über die Wirksamkeit der Traubensilberkerze bei Wechseljahresbeschwerden noch viel Uneinigkeit. Einige Studien zeigen positive Ergebnisse, in anderen Studien wurden keine signifikanten Effekte der Traubensilberkerze beobachtet.(29,36,39,48) Dies ist zum Teil auf das oft schlechte Design der Studien und die Qualität der verwendeten Traubensilberkerzen-Extrakte zurückzuführen. Viele Traubensilberkerzen-Präparate sind nicht standardisiert, das Pflanzenmaterial kann einen geringen Gehalt an bioaktiven Substanzen haben, verunreinigt sein oder sogar von der falschen Pflanze stammen (Asiatische Silberkerze).(36,41,49,50) Das Fazit eines Cochrane-Reviews aus dem Jahr 2012 war, dass es keine ausreichende Evidenz gibt, um den Einsatz von Traubensilberkerze bei Wechseljahresbeschwerden zu rechtfertigen.(51) Die Wissenschaftler hielten es jedoch für wichtig, weitere Forschungen durchzuführen, da die Qualität der meisten Studien ungenügend war.

Inzwischen kann man auf Grundlage gut angelegter randomisierter klinischer Studien mit standardisierten Traubensilberkerzen-Extrakten zu dem Schluss kommen, dass es eine ziemlich hohe wissenschaftliche Evidenz für die Wirksamkeit von (standardisiertem) Traubensilberkerzen-Extrakt bei Hitzewallungen und anderen Wechseljahresbeschwerden gibt.(39,48,52-58) Die wissenschaftliche Evidenz ist ausreichend, um Traubensilberkerzen-Extrakt (hoher Qualität) für Frauen in den Wechseljahren zu empfehlen.(39,41) Vor allem wegen der Beliebtheit der Traubensilberkerze ist aber noch weitere Forschung geboten.(39,48)

 

Traubensilberkerzen-Studien mit Frauen in den Wechseljahren

Studien zeigen, dass Traubensilberkerzen-Extrakt eine dosisabhängige Wirkung hat. In einer deutschen Studie nahmen 166 Frauen in den Wechseljahren 12 Wochen lang Traubensilberkerzen-Extrakt (Extrakt Ze 450, 6,5 mg oder 13 mg pro Tag, standardisiert auf 6% [0,39 mg bzw. 0,78 mg] Triterpenglykoside) oder Placebo ein.(52) Im Vergleich zu Placebo verursachte der Traubensilberkerzen-Extrakt eine signifikante, dosisabhängige Abnahme der Schwere der Wechseljahresbeschwerden, gemessen mit dem Kupperman Menopausal Index (KMI) Der KMI-Gesamtwert verringerte sich in der Gruppe mit niedriger Dosis um 25% und in der Gruppe mit hoher Dosis um 50%. Auch die Lebensqualität nahm signifikant und dosisabhängig zu. Eine statistisch signifikante Reduktion einzelner Symptome wie Hitzewallungen und (nächtliche) Schweißausbrüche wurde nur bei der Tagesdosis von 13 mg beobachtet. Auch profitierten Frauen mit starken Wechseljahresbeschwerden nur von der hohen Dosis des Traubensilberkerzen-Extrakts. Traubensilberkerze wirkte hauptsächlich auf vasomotorische Beschwerden (Hitzewallungen, Nachtschweiß) und in geringerem Maße auf psychische Beschwerden (Nervosität, Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit) und Schlafprobleme.(52)

In einer Schweizer Beobachtungsstudie mit dem gleichen Traubensilberkerzen-Extrakt nahmen 440 Frauen mit Wechseljahresbeschwerden in den ersten 3 Monaten 13 mg Traubensilberkerzen-Extrakt pro Tag ein und in den 6 darauf folgenden Monaten auf Weisung des behandelnden Arztes die gleiche Dosis oder die halbe Dosis.(53) Nach 3 Monaten war der Schweregrad der Symptome, gemessen mit dem KMI, im Vergleich zum Beginn der Studie signifikant zurückgegangen (von durchschnittlich 24,7 auf 13,9 Punkte). Nach weiteren 6 Monaten waren die KMI-Scores (signifikant) noch weiter gesunken, wobei die hohe Dosis bei der Linderung einzelner Beschwerden signifikant effektiver war als die niedrige Dosis. Die Anwendung von Traubensilberkerzen-Extrakt über 9 Monate führte auch zur Linderung körperlicher Beschwerden wie Schwindel, Muskel- und Gelenkschmerzen, Müdigkeit, Herzklopfen und Kopfschmerzen.(53)

In einer deutschen Studie war Traubensilberkerzen-Extrakt (BNO 1055) bei typischen Wechseljahrsbeschwerden und Schlafproblemen genauso wirksam wie eine Hormonersatztherapie und signifikant besser als Placebo.(59)

Bei einem hochwertigen Traubensilberkerzen-Extrakt ist es unwahrscheinlich, dass Nebenwirkungen auftreten (im Gegensatz zu Placebo), insbesondere wenn die empfohlene Dosis für den jeweiligen Extrakt eingehalten wird.(57,60) In den berichteten (seltenen) Fällen von u. a. Lebertoxizität konnte nicht schlüssig nachgewiesen werden, dass die Anwendung von Traubensilberkerze die Ursache war.(36,52,53,60,61) Möglicherweise spielte auch eine schlechte Qualität des Traubensilberkerzen-Extrakts eine Rolle. Traubensilberkerze ist sicher für Frauen mit (behandeltem) Brustkrebs.(41,62)

 

Mönchspfeffer wichtiges Frauenheilkraut

Die Heilpflanze Vitex agnus-castus (Keuschbaum, Mönchspfeffer, Gattung Vitex, Familie der Lippenblütler (Lamiaceae)) kommt ursprünglich aus den Ländern rund um das Mittelmeer. Der Name Mönchspfeffer bezieht sich auf die traditionelle Verwendung der getrockneten Beeren durch Mönche und den pfefferartigen Geschmack. Mönchspfeffer (die Beeren) ist ein wichtiges Frauenkraut, das bereits in Schriften des griechischen Arztes Hippokrates, dem Begründer der westlichen Medizin, beschrieben wird.(63) Die dunklen Beeren enthalten eine Vielzahl bioaktiver Verbindungen, darunter Iridoidglykoside (wie Agnusid, Aucubin, Agnucastoside), Flavonoide (wie Apigenin, Vitexin, Isovitexin, Orientin, Casticin, Eupatorin), Diterpene, Lignane und ätherisches Öl (mit u. a. Limonen, Alpha- und Betapinen), die zusammen (in Synergie) für die gesundheitlichen Wirkungen des Mönchspfeffers verantwortlich sind.(63-66)

 

Wirkungsmechanismen von Mönchspfeffer

Mönchspfeffer hat einen harmonisierenden und regulierenden Einfluss auf das (psycho)neuroendokrine System. Wissenschaftler haben festgestellt, dass Mönchspfeffer die cholinerge, dopaminerge, GABA-erge und opioide Neurotransmission beeinflusst, das Stresssystem (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse) reguliert, die (latente) Hyperprolaktinämie hemmt, den Eisprung stimuliert, die Melatonin-Synthese begünstigt und die Progesteron-Synthese erhöht (teilweise durch eine verbesserte Entwicklung des Gelbkörpers).(63,65,67-70) Darüber hinaus hat Mönchspfeffer antioxidative, entzündungshemmende und schmerzstillende Eigenschaften.(71-73) Die Korrektur eines relativen Progesteronmangels und einer Corpus-luteum-Insuffizienz durch Gegensteuern bei (latenter) Hyperprolaktinämie (über die Stimulation des dopaminergen Systems) ist möglicherweise der Hauptwirkungsmechanismus von Mönchspfeffer bei Frauenbeschwerden wie PMS/PMDS, zyklischen Mastalgien und Menstruationsstörungen.(63)

 

Anwendungsgebiete von Mönchspfeffer

Das hauptsächliche und wissenschaftlich am besten unterstützte Anwendungsgebiet von Mönchspfeffer (Beerenxtrakt) ist PMS/PMDS.(3,28,67,70,74,75) Darüber hinaus wird Mönchspfeffer eingesetzt bei Menstruationsstörungen (u. a. unregelmäßiger, kurzer oder langer Zyklus, ausbleibender oder übermäßiger Menstruationsblutverlust), bei Subfertilität (verbunden mit einem relativen Progesteronmangel und Hyperprolaktinämie), bei (hormoneller) Akne, (atypischen) Wechseljahresbeschwerden, polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS), Myomen, Endometriose, zur Verbesserung des Hormongleichgewichts nach Absetzen der Antibabypille und bei Menstruationsschmerzen.(63-66,68,76,77) Mönchspfeffer ist bei Menstruationsschmerzen (primäre Dysmenorrhoe) genauso wirksam wie die Antibabypille und Mefenaminsäure (ein nichtsteroidales Antirheumatikum [NSAR], das in den Niederlanden nicht erhältlich Deutschland nicht zugelassen ist, wohl aber in Österreich und in der Schweiz).(78,79 ??) Einem übermäßigen Blutverlust während der Regelblutung durch die Verwendung einer Spirale wird durch Mönchspfeffer deutlich entgegengewirkt.(69)

Bei den Frauen mit PMS/PMDS profitieren 52-81% von Mönchspfeffer.(3,70,80) Mönchspfeffer wirkt bei PMS/PMDS signifikant besser als Placebo, Magnesium und Vitamin B6 und fast so gut wie Fluoxetin.(63,67,70,81,82) Mönchspfeffer lindert sowohl physische als auch psychische Beschwerden von PMS/PMDS, darunter Kopfschmerzen, zyklische Mastalgie, Rückenschmerzen, Übelkeit, Wassereinlagerungen, Verstopfung, Müdigkeit, Schlafprobleme, Reizbarkeit, Wut, Angst, Stimmungsschwankungen und der Verlust des Interesses an alltäglichen Aktivitäten.(63,65,66,68,70,76,83,84) Forscher haben herausgefunden, dass die Schwere der zyklischen Mastalgie durch die Einnahme von Mönchspfeffer (Extrakt) innerhalb von 3 Monaten um 45 bis 85% reduziert werden kann, zum Teil durch Hemmung der (stressbedingten) Hyperprolaktinämie über einen Agonismus der Dopamin-2-Rezeptoren in der Hypophyse.(68,85) Mönchspfeffer ist bei zyklischer Mastalgie genauso wirksam wie Bromocriptin (ein Dopamin-2-Rezeptor-Agonist), ist außerdem preiswerter und hat ein besseres Sicherheitsprofil.(76,86) Eine Pilotstudie legt nahe, dass Frauen mit Migräne und PMS/PMDS auch weniger unter Migräneanfällen leiden.(87)

Die Ergebnisse klinischer Studien mit Mönchspfeffer bei PMS/PMDS und anderen Indikationen sind eigentlich nur schwer zu vergleichen, da unterschiedliche Extrakte in unterschiedlichen Dosierungen verwendet wurden, wobei in einigen Studien Mönchspfeffer während des gesamten Zyklus und in anderen Studien nur in der Lutealphase eingenommen wurde.(28,67) Es werden mehr qualitativ hochwertige klinische Studien benötigt.(28) Die verordneten Dosen von Mönchspfeffer(extrakt) sind sehr verschieden, Beispiele: 500-2000 mg/Tag (getrocknete Beeren), 200-400 mg/Tag (Extrakt standardisiert auf 0,5% Agnusid und 0,6% Aucubin), 20 mg/Tag (Extrakt Ze 440), 4,0 mg/Tag (Extrakt BNO 1095) oder 40 Tropfen Urtinktur dreimal täglich.( 63-65,70,80) Es wird empfohlen, Mönchspfeffer während des gesamten Zyklus und über mindestens 3 Menstruationszyklen anzuwenden.(3) Es dauert oft 4 bis 6 Monate, bis die Beschwerden nachlassen.(66) Eine Subfertilität oder Amenorrhoe kann eine Behandlung über 7 bis 18 Monate erfordern. Mönchspfeffer (Beerenextrakt) ist auch bei Langzeitanwendung ein sicheres Phytotherapeutikum und hat keine nennenswerten Nebenwirkungen.(67,88)

Im Jahr 2016 entwickelten Schweizer Gynäkologen, Endokrinologen, Psychiater, Psychologen und Phytotherapeuten ein interdisziplinäres Behandlungsprotokoll für die Behandlung von PMS/PMDS sowohl bei jungen Frauen als auch bei Frauen kurz vor den Wechseljahren.(3) In diesem Protokoll ist Mönchspfeffer (Beerenextrakt) als Erstlinientherapie von unkompliziertem PMS/PMDS enthalten, zusätzlich zu Kalzium und kognitiver Verhaltenstherapie.(3)

 

Das Adaptogen Maca

Eines der pflanzlichen Heilmittel, die PMS und Wechseljahresbeschwerden lindern können, ist Maca. In Peru haben Frauen seit jeher Maca verwendet, um Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, nächtliche Schweißausbrüche, vaginale Trockenheit, geringe Libido, Müdigkeit, Schlafprobleme und Depressionen zu behandeln.(36,89) Darüber hinaus wird Maca auch bei prämenstruellen Beschwerden wie Stimmungsschwankungen, Wassereinlagerungen und Kopfschmerzen eingesetzt.(90,91) Maca ist eine Knollenpflanze, die unter rauen Bedingungen hoch oben (über 4000 Meter) in den peruanischen Anden wächst. Seit jeher wird die Macaknolle als „peruanischer Ginseng“ oder „Andenginseng“ bezeichnet, da Maca neben ihrem hohen Nährwert auch starke adaptogene (Energie steigernde, Stress regulierende, harmonisierende, stärkende, verjüngende) Eigenschaften besitzt.(92) Adaptogene sind spezielle Heilpflanzen (u. a. Maca, Ashwagandha, Ginseng, Rhodiola, Süßholzwurzel und Schisandra), die den Körper bei der Bewältigung einer Vielzahl physiologischer, biochemischer und psychischer Stressoren unterstützen und zu einer besseren mentalen Ausgeglichenheit und körperlichen Leistungsfähigkeit beitragen.

Maca beeinflusst das (psycho)neuroendokrine System mit positiven Auswirkungen auf das Stresssystem (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse), die Keimdrüsen (Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse) und die Schilddrüse (Hypothalamus-Hypophysen-Schilddrüsen-Achse).(89,93) Maca hat ein breites Wirkungsspektrum und wird als Tonikum bei Stress, Müdigkeit und Genesung nach Krankheit, zur Verbesserung des körperlichen und geistigen Zustands beim Älterwerden, bei Sport, geringer Libido, Schlafproblemen, Anämie, Bluthochdruck, prämenstruellem Syndrom, Subfertilität und Beschwerden in den Wechseljahren eingesetzt.(36,91,92,94-98) Und was die wenigsten Menschen wissen: Es gibt viele Maca-Arten und -Unterarten mit unterschiedlichen biologischen Wirkungen. In Peru werden die Maca-Varietäten beim Verzehr oft miteinander kombiniert.

 

Verschiedene (Unter-)Arten von Maca

Maca (Gattung Lepidium) gehört zur Familie der Brassicaceae (Cruciferae, Kreuzblütengewächse). Lepidium meyenii Walpers (L. meyenii) und Lepidium peruvianum Chacón (L. peruvianum) sind zwei verschiedene Maca-Arten (Species), die unterschiedlich aussehen und eine unterschiedliche phytochemische Zusammensetzung haben, aber oft verwechselt werden.(91,99,100) Lepidium meyenii ist die wilde Variante, Lepidium peruvianum die kultivierte Variante. Lepidium peruvianum, die Maca-Art, die traditionell als Nahrungsmittel und Adaptogen verwendet wird, umfasst 13 verschiedene Unterarten (Subspezies), die nach der Farbe der Knolle (gelb, rot, lila, schwarz) unterteilt werden.(92,99,10) Vor zehn bis fünfzehn Jahren wurde gezeigt, dass die einzelnen Farbvarietäten der (kultivierten) Maca unterschiedliche Mengen an bioaktiven Inhaltsstoffen enthalten und unterschiedliche physiologische (Haupt-)Wirkungen haben.(91,92,100,102) Darüber hinaus beeinflusst auch die Höhenlage, in der Maca angebaut wird, die phytochemische Zusammensetzung.(101)

Wichtige bioaktive Inhaltsstoffe in Maca (neben Vitaminen, Mineralien, Fettsäuren, Aminosäuren und Ballaststoffen) sind Phytosterole, Lignane, (aromatische) Glucosinolate (darunter Glucotropaeolin), Isothiocyanate und spezielle Macaene, Macamide und Maca-Alkaloide, die nur in Maca vorkommen.(91,92,95,103) Maca enthält keine Phytoöstrogene. Die gesundheitlichen Wirkungen der Maca sind das Ergebnis komplexer (synergistischer) Effekte der Gesamtheit aller bioaktiven Komponenten.(89,97,103) Es wird angenommen, dass Maca dosisabhängige Wirkungen hat, wobei niedrigere Dosen eher harmonisierende und regulierende Wirkungen haben und höhere Dosen eher stimulierend wirken.

Tierstudien haben gezeigt, dass insbesondere schwarze Maca die männliche und gelbe Maca die weibliche Fruchtbarkeit fördert, rote Maca die gutartige Prostatavergrößerung hemmt, rote und schwarze Maca die Libido steigern und vor postmenopausaler Osteoporose schützen, schwarze Maca insbesondere gut für die kognitiven Fähigkeiten ist und rote Maca die Stimmung verbessert.(92,104-106) Es ist daher wichtig, die Maca-Typen zu verwenden, die für eine bestimmte Indikation und Zielgruppe (Männer, Frauen) am besten geeignet sind. Das gilt auch für ein Maca-Ergänzungsmittel bei Wechseljahres- oder PMS-Beschwerden.

 

Maca bei Wechseljahresbeschwerden

Maca-GO (bestehend aus schwarzer Maca [16%], gelber Maca [48%], violett-roter Maca [9%] und anderen Maca-Sorten [27%]) ist das einzige Maca-Ergänzungsmittel, das in präklinischen und klinischen Studien gezeigt hat, dass es bei Wechseljahresbeschwerden hilft und für ein besseres hormonelles Gleichgewicht in der Peri- und Postmenopause sorgt.(89,90,93,95,97,103,107-109) Von verschiedenen untersuchten Maca-Ergänzungsmitteln hat nur Maca-GO einen signifikanten Einfluss auf die Hormonspiegel (insbesondere FSH, Östradiol und Cortisol). Die Einnahme dieser Maca-Ergänzung (in der Standarddosis von 2 Gramm pro Tag) führt in der Regel innerhalb von 2 Monaten (manchmal schon nach 2 Tagen und oft innerhalb von 3 Wochen) zu einer deutlichen Verringerung der Wechseljahresbeschwerden. Die Tatsache, dass Maca-GO der Mehrheit (rund 80%) der Frauen mit Wechseljahresbeschwerden hilft, kann durch die Regulierung des Hypothalamus und der Hypophyse erklärt werden, das sind die Hirnbereiche, die das endokrine System und das Stresssystem steuern. Nach den Wechseljahren fördert Maca-GO die gute körperliche und geistige Verfassung (Knochen, Herz und Blutgefäße, Haut, Nervensystem). Die Verwendung von Maca ist sehr sicher und in Humanstudien mit Maca sind keine unerwünschten Wirkungen beobachtet worden.(90,95,97,103,110) Dies ist nicht verwunderlich, da die Menschen in Peru Maca (zuerst getrocknet und dann gekocht) in Mengen von mehr als 20 Gramm pro Tag ohne Probleme konsumieren.(92) Maca sollte nicht verwendet werden, wenn man Medikamente einnimmt, die die Produktion von Hormonen unterdrücken (wie z. B. Tamoxifen).

 

Maca-Studien mit Frauen in den Wechseljahren

In einer systematischen Übersichtsarbeit über placebokontrollierte klinische Studien zur Wirkung von Maca auf peri- und postmenopausale Wechseljahresbeschwerden wurden zunächst 17 Studien ausgewählt, von denen aber nur 4 Studien mit ausreichender Qualität übrig blieben.(95) Und 3 dieser 4 Studien wurden mit Maca-GO (Lepidium peruvianum) durchgeführt, die vierte mit Lepidium meyenii.(31,93,95,97) Alle 4 klinischen Studien zeigten signifikante Wirkungen von Maca auf Wechseljahresbeschwerden, gemessen mit dem Kupperman Menopausal Index (KMI) und dem Greene Climacteric Score (GCS). Die Studien mit Maca-GO waren vom Design her besser. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass es starke Hinweise darauf gibt, dass Maca (Maca-GO) bei Wechseljahresbeschwerden signifikant wirksamer ist als Placebo, dass aber mehr Forschung wünschenswert ist.(95)

In einer klinischen Studie mit Maca-GO erhielten 102 Frauen in den Wechseljahren (Alter 49-58 Jahre), die seit mindestens 6 Monaten keine Menstruation mehr hatten, zunächst zwei Monate lang Maca (1 Gramm vor dem Frühstück und 1 Gramm vor dem Abendessen) und dann einen Monat lang Placebo oder umgekehrt.(93) Die Einnahme von Maca-GO führte zu einer signifikanten Abnahme der Wechseljahresbeschwerden, gemessen mit KMI (von 22 auf 10 Punkte) und GCS (von 18 auf 11 Punkte). Maca reduzierte signifikant die Häufigkeit und den Schweregrad der Wechseljahresbeschwerden, insbesondere der Hitzewallungen und nächtlichen Schweißausbrüche, gefolgt von Nervosität, Stimmungsschwankungen, schlechtem Schlaf, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Depressionen und geringer Libido.(93) In den Wechseljahren nimmt die Hormonproduktion in den Eierstöcken ab und (zum Ausgleich) steigt die Produktion von FSH (Follikelstimulierendes Hormon) und LH (Luteinisierendes Hormon) in der Hypophyse, so dass die Eierstöcke stärker stimuliert werden, bis keine Follikel mehr ausreifen und die Hormonproduktion (fast) aufhört. Maca enthält keine Phyto-Östrogene, fördert aber ein gutes hormonelles Gleichgewicht. In dieser Studie führte die Maca-Supplementierung vor allem zu einem Anstieg des Östrogenspiegels und einer Abnahme des FSH-Spiegels, was auf eine verbesserte Ovarialfunktion hindeutet.(93)

Eine zweite Pilotstudie mit Maca-GO dauerte 4 Monate, in denen die Probandinnen (49-58 Jahre) in 4 Gruppen eingeteilt waren und in wechselnder Reihenfolge zwei Monate lang ein Placebo und zwei Monate lang Maca-GO (2 g/Tag) einnahmen.(93) Auch diese Studie zeigte – gemessen mit KMI und GCS – eine signifikante Abnahme der Wechseljahresbeschwerden, einen Anstieg des Östrogenspiegels und eine Abnahme des FSH-Spiegels. Eine etwas jüngere Gruppe perimenopausaler Frauen (41-50 Jahre) nahm an einer Pilotstudie teil, in der sie 2 Monate lang Maca-GO (2 g/Tag) und 2 Monate lang Placebo einnahmen, oder umgekehrt.(97) Eine 2-monatige Einnahme von Maca-GO führte bei etwa 80 % der Frauen zu einer signifikanten Linderung der Wechseljahresbeschwerden (signifikante Abnahme des KMI-Gesamt-Scores) und einer leichten Senkung des Blutdrucks. Die Beschwerden, die sich am stärksten verbesserten, waren Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen, Schlafprobleme, Nervosität, Depressionen und Herzklopfen. Die Ergebnisse der Bluttests deuten darauf hin, dass Maca-GO die Spiegel verschiedener Hormone (FSH, Östrogen, Progesteron, Adrenocorticotropes Hormon [ACTH]) ins Gleichgewicht bringt.(97) In einer 4-monatigen placebokontrollierten Pilotstudie mit 22 Frauen in den Wechseljahren (49-58 Jahre) führte eine Maca-Supplementierung (zweimal täglich 1 Gramm) unter anderem zu einer Erhöhung des Östrogenspiegels, einer Senkung des Cortisol- und FSH-Spiegels und zu einer Verringerung des Körpergewichts. Auch die KMI- und GCS-Scores verbesserten sich signifikant mit dem stärksten Rückgang bei Hitzewallungen, (nächtlichem) Schwitzen, Schlafproblemen und Nervosität.(108) Die Supplementierung mit Maca-GO über 4 Monate führte bei 12 Frauen zu einem Anstieg der Knochenmineraldichte. In einer anderen klinischen Studie führte die Supplementierung mit Maca-GO (zweimal täglich 1 Gramm) nach 8 Monaten unter anderem zu einem signifikanten Anstieg des Östrogen- und Progesteronspiegels und zu einer signifikanten Linderung der Wechseljahresbeschwerden, gemessen durch GCS.(89) Die Maca-Standarddosis (zweimal täglich 1 Gramm) wird am besten in kleinen Schritten aufgebaut. Für Frauen, die mit 1 Gramm pro Tag (zweimal täglich 0,5 Gramm) auskommen, kann eine höhere Dosis eine zu anregende Wirkung haben.(97) Andere Frauen dagegen benötigen möglicherweise eine etwas höhere Dosis, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

 

Maca für Frauen im gebärfähigen Alter

Ein Maca-Ergänzungsmittel mit einer etwas anderen Zusammensetzung als Maca-GO (maca-harmony) wurde für Frauen im gebärfähigen Alter entwickelt und kann bei Menstruationsbeschwerden, einem unregelmäßigen Zyklus, Akne, Subfertilität und PMS-Symptomen wie Energiemangel, Reizbarkeit, Depressionen, Völlegefühl, Bauchschmerzen, Wasseransammlungen, Schlaflosigkeit und Stimmungsschwankungen eingesetzt werden.(89-91) Abgesehen von den positiven Effekten, die von verschreibenden Therapeuten und Frauen, die Maca anwenden, berichtet wurden, gibt es – soweit beannt – noch keine (placebokontrollierten) klinischen Studien über die Wirksamkeit von Maca bei diesen Frauenbeschwerden.(91)

 

Das Adaptogen Ashwagandha

Die Wurzel von Ashwagandha (Withania somnifera) ist ein „Rasayana“ (Tonikum) und wird manchmal als „Indischer Ginseng“ bezeichnet. Das adaptogene Heilkraut wirkt stressbedingten Beschwerden entgegen (darunter Depressionen, Angstzustände, Stimmungsschwankungen, geringe Libido, Schlaflosigkeit, Bluthochdruck, Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme, Müdigkeit) und fördert eine gute körperliche und geistige Fitness beim Älterwerden.(111,112) Ashwagandha ist eine wichtige Heilpflanze in der ayurvedischen Medizin und wird traditionell in Kräuterrezepturen gegen Wechseljahresbeschwerden verwendet.(113-116)

In 2 klinischen Studien, an denen 115 bzw. 52 Frauen in den Wechseljahren teilnahmen, führte die Einnahme von Ashwagandha, Ashokarishta (ein ayurvedisches Frauenkraut) und Paravala Pishti (Korallenkalzium) über 12 bzw. 16 Wochen zu einer signifikanten Reduktion leichter bis mittelschwerer (vasomotorischer und stressbedingter) Wechseljahresbeschwerden, gemessen mittels MRS (Menopause Rating Scale) und MENQOL (Menopause Specific Quality of Life).(115-116) Den Beitrag von Ashwagandha zur Linderung der Beschwerden führen die Forscher auf seine adaptogenen, stressreduzierenden, antioxidativen, entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften zurück.(115) Ashwagandha hemmt stressbedingte Angstzustände, Depressionen und Schlafstörungen unter anderem durch die Beeinflussung der GABA-ergen, serotonergen und adrenergen Neurotransmission.(117-120) Präklinische Untersuchungen deuten darauf hin, dass Ashwagandha nicht nur die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (Stresssystem) beeinflusst, sondern auch einen regulierenden Einfluss auf die Synthese von Sexualhormonen über die Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse hat.(121) Weitere Untersuchungen zur Wirksamkeit von Ashwagandha bei Hitzewallungen und anderen Wechseljahresbeschwerden sind zu wünschen.(35)

Ashwagandha kann auch bei PMS-Beschwerden Linderung verschaffen, da es das (psycho)neuroendokrine System reguliert.(122-124) Nach ayurvedischer Überlieferung hilft Ashwagandha gegen PMS-Beschwerden, die mit einem Ungleichgewicht der Doshas  (Konstitutionselemente) Vata (wie z. B. Angstzustände, Schlaflosigkeit, geschwollenes Gefühl im Bauch, Beckenschmerzen, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsprobleme, Müdigkeit) und Pitta (wie z. B. Ärger, Reizbarkeit und Essanfälle) zusammenhängen.(123)

 

Pycnogenol bei Wechseljahresbeschwerden

Pycnogenol (ein standardisierter Extrakt aus der Rinde der französischen Seekiefer Pinus pinaster) besteht aus einer einzigartigen Mischung von (synergistischen) Phytonährstoffen mit oligomeren Proanthocyanidinen (OPC) als Hauptkomponenten. Pycnogenol wirkt antioxidativ, entzündungshemmend und schmerzlindernd, fördert die Produktion des Signalmoleküls NO (Stickstoffmonoxid), schützt vor Alterung und hat positive Wirkungen auf Herz und Blutgefäße, Bewegungsapparat, Nervensystem und das endokrine System.(125-127) Aufgrund seiner vielfältigen Wirkung kann Pycnogenol bei einer Vielzahl von Gesundheitsproblemen eingesetzt werden, auch bei Wechseljahresbeschwerden.

 

Pycnogenol-Studien mit Frauen in den Wechseljahren

In 4 placebokontrollierten klinischen Studien (durchgeführt in Taiwan, Italien und Japan) wurde gezeigt, dass Pycnogenol gegen typische und atypische Wechseljahresbeschwerden wirksam ist und die Lebensqualität verbessert.(35,125,128-130) Die Wirkungen von Pycnogenol sind zeit- und dosisabhängig.(125,128,129) Die Wirkung der Pycnogenol-Supplementierung auf die Wechseljahresbeschwerden wurde in der taiwanesischen und japanischen Studie mit dem WHQ (Women’s Health Questionnaire) und in den beiden italienischen Studien mit dem MSQ (Menopause Symptoms Questionnaire, 34 Items, siehe www.34-menopause-symptoms.com) gemessen.

In der ersten placebokontrollierten Studie (Taiwan, 2007) nahmen 200 perimenopausale Frauen (45-55 Jahre) 6 Monate lang Pycnogenol (zweimal täglich 100 mg) oder Placebo ein.(128) Die Pycnogenol-Supplementierung reduzierte nach und nach die Häufigkeit und den Schweregrad der Wechseljahresbeschwerden (gemessen mit dem WHQ), wobei bereits nach einem Monat signifikante Verbesserungen festgestellt wurden. Nach 6 Monaten hatten die Wechseljahresbeschwerden im Vergleich zu Placebo auf breiter Front sehr stark (signifikant) abgenommen. Die Supplementierung mit Pycnogenol führte unter anderem bei vasomotorischen Symptomen, geringer Libido, geringem Selbstwertgefühl, Depressionen, Angstzuständen, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Menstruationsschmerzen, Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen, Unruhe und Schlafproblemen zu einer starken Verbesserung. Darüber hinaus verbesserten sich der Antioxidantien-Status, der Blutdruck und der Atherosklerose-Index (Verhältnis LDL/HDL-Cholesterin) signifikant.(128) Unerwünschte Wirkungen traten nicht auf.

Die zweite Studie (Italien, 2011) mit einer Studiendauer von 8 Wochen zeigte, dass eine niedrigere Dosis Pycnogenol (zweimal täglich 50 mg) ebenfalls sehr gut gegen Wechseljahresbeschwerden wirkt.(129) Eine Gruppe von 38 perimenopausalen Frauen (40-50 Jahre) nahm Pycnogenol ein und befolgte bestimmten Empfehlungen zur Lebensführung (geregelter Tagesablauf, ausreichend Schlaf, ausreichend Bewegung, gesunde Ernährung, Begrenzung der Salz-, Zucker-, Koffein- und Alkoholzufuhr), die Kontrollgruppe von 32 perimenopausalen Frauen befolgte nur die Empfehlungen zur Lebensführung. Die Pycnogenol-Supplementierung führte im Vergleich zur Kontrollgruppe zu einer signifikanten Abnahme der Wechseljahresbeschwerden (gemessen mit dem MSQ). Aufgrund der kürzeren Studiendauer und der niedrigeren Dosis waren die Effekte der Pycnogenol-Supplementierung geringer als in der Taiwan-Studie. Hitzewallungen, nächtliches Schwitzen, Stimmungsschwankungen, geringe Libido und vaginale Trockenheit verbesserten sich signifikant. Müdigkeit, Schlafprobleme, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Depressionen, Reizbarkeit, Verdauungsbeschwerden, Kribbeln, Schmerzbeschwerden und Völlegefühl verbesserten sich ebenfalls, allerdings nicht immer statistisch signifikant.(129) Pycnogenol reduzierte signifikant den oxidativen Stress.

In der dritten placebokontrollierten Studie (Japan, 2013) mit 156 perimenopausalen Frauen (42-58 Jahre) war die Dosis Pycnogenol noch geringer (zweimal täglich 30 mg).(125) Dennoch bewirkte auch diese Dosis nach 3 Monaten eine signifikante Verbesserung der Wechseljahresbeschwerden, gemessen mit dem WHQ und dem Kupperman Menopausal Index (KMI). Pycnogenol war in dieser Dosis vor allem gegen vasomotorische Symptome, Schlafprobleme und Müdigkeit wirksam.(125) Eine Pycnogenol-Supplementierung (100 mg/Tag über eine Dauer von 8 Wochen) führte in der letzten (Pilot-)Studie (Italien, 2017) mit 70 perimenopausalen Frauen zu einer signifikanten Verbesserung der meisten mit dem MSQ gemessenen Wechseljahresbeschwerden wie Müdigkeit, Krämpfe, nächtliches Schwitzen, Stimmungsprobleme, Hitzewallungen und unregelmäßige Perioden. Außerdem verbesserten sich die Biomarker für kardiovaskuläre Erkrankungen und das metabolische Syndrom signifikant.(130) Pycnogenol verbesserte den Blutdruck, normalisierte leicht erhöhte Cholesterin-, Triglycerid- und (Nüchtern-)Glukosespiegel und reduzierte den oxidativen Stress. Die Blutspiegel von Homocystein (ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz) und CRP (C-reaktives Protein, ein Entzündungsmarker und Biomarker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen) sanken um 43 % bzw. 60 %.(130)

Als mögliche Wirkmechanismen von Pycnogenol bei Wechseljahresbeschwerden werden die Hemmung von Entzündungen, die Reduktion von oxidativem Stress und die Erhöhung der Synthese von NO (Stickstoffmonoxid), das für die Endothelfunktion und die Hirnfunktion (Stimmung, Verhalten, Denken, Schlaf-Wach-Rhythmus) wichtig ist, vermutet.(125,131) Die endotheliale Dysfunktion aufgrund des Östrogenrückgangs in den Wechseljahren ist mit vasomotorischen Symptomen und verminderter Libido assoziiert; außerdem ist der Östrogenrückgang mit erhöhtem oxidativem Stress verbunden.

 

Safran bei PMS/PMDS

Safran (gewonnen vom Safrankrokus oder Crocus sativus) ist ein aromatisches Gewürz mit potenter medizinischer Wirkung, die hauptsächlich auf verschiedene darin enthaltene Carotinoide (u. a. Crocetin, Crocin, Picrocrocin, Safranal) zurückgeführt wird.(132) Safran (Extrakt) wird traditionell bei Depressionen, prämenstruellem Syndrom, Stressbeschwerden, Schlaflosigkeit, geringer Libido, Subfertilität und Menstruationsschmerzen eingesetzt.(132-136) Es gibt gute wissenschaftliche Belege aus klinischen Studien, dass Safran(extrakt) gegen (majore) Depressionen wirksam ist.(133,134)

Darüber hinaus ist Safranextrakt bei PMS/PMDS wahrscheinlich eine geeignete Alternative zu einem SSRI (wie z. B. Fluoxetin und Sertralin). Eine placebokontrollierte Studie mit 50 Frauen (20-45 Jahre) mit regelmäßigem Menstruationszyklus und mindestens sechs Monaten PMS/PMDS-Symptomen untersuchte die Wirkung von Safranextrakt.(137) Die Einnahme von Safranextrakt (zweimal täglich 15 mg über einen Zeitraum von 8 Wochen) führte im Vergleich zu Placebo zu einer signifikanten Abnahme der prämenstruellen Beschwerden und der Depression.(137) Der Schweregrad der PMS-Beschwerden wurde bei 76% der Frauen in der Safran-Gruppe durchgängig um mindestens 50% reduziert, während dies nur bei 8% der Frauen in der Placebo-Gruppe der Fall war. Die Depressionen nahmen bei 60% der Frauen in der Safran-Gruppe um mindestens 50% ab, in der Placebo-Gruppe bei 4% der Frauen. In einer anderen placebokontrollierten Studie mit 78 jungen Frauen (18-35 Jahre) mit PMS, reduzierte die Supplementierung mit Safranextrakt (30 mg pro Tag während 2 Menstruationszyklen) ebenfalls signifikant die Schwere der psychischen und körperlichen PMS-Symptome.(19) Als mögliche Wirkmechanismen von Safran bei PMS/PMDS und Depressionen werden u. a. die Verbesserung der serotonergen und dopaminergen Neurotransmission, Stressabbau, (Muskel-)Entspannung, die Hemmung (neuro)-inflammatorischer Prozesse und die Verringerung von oxidativem Stress vermutet.(19,137)

Zudem gibt es Hinweise aus der wissenschaftlichen Forschung, dass Safran (-Extrakt) Menstruationsschmerzen (primäre Dysmenorrhoe) lindert, einen regelmäßigen Menstruationszyklus fördert, einer Gewichtszunahme durch Stress und/oder Depressionen vorbeugt und sich positiv auf Libido und Fruchtbarkeit auswirkt.(19,132,135,136) Es wird empfohlen, Safran während des gesamten Mentruationszyklus anzuwenden.

 

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