AHCC®: ein potentes Immuntherapeutikum mit Alpha-Glucanen

Eine der beliebtesten Ergänzungen für Krebspatienten die in der komplementären und integrativen Medizin in Japan verwendet wird, ist AHCC® (Active Hexose Correlated Compound). AHCC ist ein alpha-glucanreiches Immuntherapeutikum, ein Pilzextrakt mit immunologischen Wirkungen nach oraler Einnahme. AHCC wird in mehr als 700 Kliniken und Krankenhäusern im Land der aufgehenden Sonne verabreicht, um das Immunsystem der Krebspatienten bei denen Chemotherapie und Bestrahlung eingesetzt wird, zu schützen.  AHCC kann die Prognose, Lebensqualität und Gesamtüberlebensraten bei Krebsbetroffenen verbessern. Mit mindestens 30 klinischen Studien und 40 vorklinischen Studien in Japan, Korea, China, Thailand und den Vereinigten Staaten von Amerika wächst der wissenschaftliche Nachweis für die Wirksamkeit dieses Immuntherapeutikums.1,2

Ursprünglich wurde  AHCC  1987 an der Universität von Tokio als natürliches Heilmittel zur Regulierung von Bluthochdruck entwickelt. Wissenschaftler entdeckten, dass der Extrakt starke immunmodulierende Eigenschaften besitzt. Sie fanden heraus, dass AHCC die Aktivität der natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) bei Krebspatienten  und die Wirkung von Killer-T-Zellen (zytotoxische* T-Zellen) verbesserte. Dies verlagerte die Forschung, um seine Effektivität als Immuntherapeutikum zu verbessern.1,2 Obwohl die Substanz in Europa relativ unbekannt ist, wurde die immunmodulierende Verbindung seit über 25 Jahren in mehr als 25 Ländern eingesetzt

Hergestellt aus kultivierten Myzel des Lentinula edodes (Shiitake) und über ein patentiertes Verfahren verstärkt, ist AHCC ein potentes, vielseitiges Geschenk der Natur. AHCC ist insbesondere aufgrund der nachgewiesenen immunmodulatorischen, abwehrstärkenden, entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften ein vielversprechendes Nahrungsergänzungsmittel unter anderem bei Krebs, chronischer Hepatitis, verminderter Resistenz und Infektionen (einschließlich humaner Papillomavirus-Infektion).

Alpha-1,4 Glukan: der effektive Bestandteil von AHCC

Alpha-1,4 Glucan: der effektive Bestandteil von AHCC

WAS IST AHCC?

AHCC gehört wahrscheinlich zu den natürlichen biologischen Wartemodifizierfaktoren (englisch: Biologic Response Modifiers, BRM),  natürlichen endogenen (im Körper hergestellten) oder exogenen (extern verabreichten) Substanzen mit immunmodulatorischen Eigenschaften, die die allgemeine Resistenz verbessern (im Winter bei krankheitsbedingter Immunschwäche), dem Immunsystem bei Infektionen oder Krebs gezielte Unterstützung bieten, chronische Entzündungen zur Ruhe bringen, Autoimmunprozesse hemmen und Immunseneszenz (Altern des Immunsystems) entgegenwirken.2,3  AHCC gleicht das Immunsystem aus, ohne es stark zu stimulieren. AHCC wurde insbesondere im Hinblick auf Krebs und (Prävention von) Infektionen untersucht.

In der integrativen Medizin ist AHCC als eine immuntherapeutische Ergänzung mit aus Pilzen gewonnen Polysacchariden bekannt. Diese langkettigen Zucker, insbesondere Alpha-Glucane, zeigen sowohl in vitro und vivo, dass sich die Aktivität von natürlichen Killerzellen erhöht.4,5 Da NK-Zellen die Vorhut im Kampf des Körpers gegen infizierte und anomalen Zellen sind, verbessert die Erhöhung ihrer Aktivität die Immunantwort signifikant. Die Wirkung über anti-inflammatorische Signalwege und die Verbesserung des sehr grundlegenden Abwehrmechanismus erklären, weshalb AHCC so eine breite Palette von positiven Auswirkungen auf eine Vielzahl von Krankheiten hat.

AHCC ist oral bioverfügbar, für Menschen gut verträglich und unbedenklich.5,6,7

HERSTELLUNG VON AHCC

Während vielen Tausenden Jahren die medizinischen Eigenschaften von Heilpilzen gut etabliert waren, dauerte es bis 1970, dass Fortschritte in der Technologie es ermöglichten, deren biochemisch aktivsten Bestandteile zu isolieren. Als Produkt dieser wissenschaftlichen Fortschritte ist AHCC ein Extrakt isoliert aus Shiitake (Lentinula edodes) und einigen Hybriden, die alle zur Gruppe der Basidiomycota-Pilze gehören. Die Pilze sind sorgfältig für das größte Potenzial selektiert, um die NK-Zellaktivität zu erhöhen. Während bei vielen Heilpilzen den Fruchtkörper (Karposoma) für medizinische Zwecke verwendet wird, ist es AHCC anders. Die gesundheitsfördernden Komponenten werden aus den filamentösen Myzelien gewonnen. Diese fadenförmige Myzele, die Pilzwurzelfäden die sich normalerweise unter der Erde befinden, werden in einem flüssigen Medium gezüchtet, dem Nährstoffe zugesetzt wurde. Fermentiert in Reiskleie-Extrakt (das selbst antivirale und immunsystemfördernde Qualitäten besitzt), bildet sich eine Kolonie.6  Patentierte Schritte involvieren die Kultivierung, den Abbau durch Enzyme, Heißwasser-Extraktion, Sterilisation, Konzentration und Gefriertrocknung, die alle von Professor Toshihiko Okamoto der Universität Tokios entwickelt wurden.

AHCC: EINZIGARTIGE ZUSAMMENSETZUNG

Obwohl AHCC aus dem Shiitake Pilz gewonnen wird, unterscheidet seine Zusammensetzung sich erheblich vom Fruchtkörper. Während die aktiven Hauptkomponenten dieses Pilzes Beta-Glucane sind, sind es in AHCC acylierte* Alpha-Glucane. Außerdem hat AHCC einen höheren Kohlenhydrat- und niedrigeren Fasergehalt. Etwa 74% des AHCC bestehen aus Oligosacchariden. Davon ist ein wichtiger Teil Alpha-1,4-Glucane (etwa 20% des Trockengewichts von AHCC).1, 2, 8 Zusätzlich enthält AHCC Sterine, Adenosin, Aminosäuren, Lipide, Vitamine , Mineralien und eine geringe Menge an Beta-Glucanen.2 Es gibt starke Hinweise darauf, dass die medizinischen Wirkungen von AHCC größer sind als die des Shiitake Pilzes.

STARK VERBESSERTE RESORPTION

Polysaccharide sind wichtige Wirkstoffe in vielen medizinischen Nahrungsergänzungsmitteln auf der Basis von Pilzen und Pflanzen. Die Polysaccharide von Pilzen und insbesondere Alpha-Glucane sind zu groß, um vom menschlichen Körper effizient absorbiert zu werden. In der Studie von AHCC als Immuntherapeutikum wurde dieses Problem durch die Entwicklung eines neuen, einzigartigen Produktionsprozesses gelöst. Durch die Kultivierung und Fermentation der Pilzwurzelfäden und die Verwendung von Enzymen sind die langen Alpha-1,4-Glucanketten kürzer. Infolgedessen nimmt das Molekulargewicht von Alpha-Glucan auf etwa 5000 Dalton* ab (das Molekulargewicht von Beta-Glucan variiert von zehn bis hunderttausend Dalton).9 Aufgrund des niedrigen Molekulargewichts der Alpha-Glucane in AHCC werden sie leicht im Gastrointestinaltrakt aufgenommen.4,9 Die stark verbesserte Aufnahme trägt signifikant zur klinischen Wirksamkeit von AHCC bei.

Dosierungen AHCC

EINE BREITE PALETTE VON GÜNSTIGEN WIRKUNGEN

Laut wissenschaftlichen Erkenntnissen hat AHCC in den folgenden Bereichen günstige Wirkungen:

  • Immunsystem-Modulation
  • Resistenz gegen Infektionen
  • Krebstherapie
  • Nebenwirkungen der Chemotherapie
  • HPV-Infektion (Humane Papillomvirus)
  • Leberschutz
  • Entzündungskrankheiten
  • Oxidativer Stress

IMMUNMODULATION

Das Immunsystem besteht aus zwei Teilen: Dem angeborenen und dem adaptiven Immunsystem. Die angeborene Immunität besteht aus Zellen und Proteinen (Monozyten, Makrophagen, Granulozyten, dendritische Zellen, NK-Zellen, Defensine*, Komplementproteine, Cytokine), die Krankheitserreger und anomale Zellen auf eine nicht-spezifische Art und Weise angreifen. Die adaptive Immunität behandelt Krankheitserreger (und anomale Zellen), die der angeborenen Immunität entkommen sind. Sie ist zwar deutlich langsamer (mit unter anderem B- und T-Lymphozyten*, Immunglobulinen), führt aber zu einem gezielten Angriff.

In-vitro und in-vivo-Studien zeigen, dass AHCC, insbesondere Alpha-Glucane, die Aktivität der natürlichen Killerzellen (NK-Zellen) und Makrophagen stark erhöht.2,10,11 Eine kleine amerikanische Studie fand in 9 von 11 Krebspatienten eine Erhöhung der NK-Zellen um 250% innerhalb von zwei Wochen nach Supplementierung mit AHCC (3 Gramm pro Tag). 8 NK-Zellen und Makrophagen stehen im Kampf des Körpers gegen Krankheitserreger, infizierte Zellen und anomale Zellen an der Spitze.

Des Weiteren unterstützt AHCC  das Immunsystem durch eine Stimulation der Produktion und Aktivität der dendritischen Zellen. Diese präsentieren Antigene (pathogene Proteine) am Immunsystem, das B- und T-Lymphozyten auslöst. In einer Humanstudie mit 21 gesunden Probanden, führte eine Supplementierung mit AHCC (3 Gramm pro Tag für 4 Wochen) zu einer signifikanten Zunahme in der Anzahl und der Aktivität der dendritischen Zellen im Vergleich zu Placebo.12  Dendritische Zellen spielen eine zentrale Rolle bei der Initiierung und Modulierung von (adaptiven) Immunantworten und fördern den Abbau von infizierten Zellen und Krebszellen.

(Vor)Klinische Studien haben gezeigt, dass AHCC sowohl die angeborene als auch die adaptive Immunantwort verbessert.2,5,7,8,10-19 Dies geschieht unter anderem durch Erhöhung der:

  • Produktion von Zytokinen* (einschließlich IL-12, Interferon-gamma)
  • (Zytotoxische) Aktivität von NK-Zellen* bis zu 250-800%
  • Anzahl und Aktivität von dendritischen Zellen
  • Anzahl dund Aktivität T-Zellen
  • Aktivität der Monozyten/Makrophagen*
  • Kommunikation zwischen intestinalen Epithelzellen und dem Immunsystem (über Toll-ähnlicher Rezeptoren)
  • Produktion von sIgA * (sekretorischem IgA) durch die Darmschleimhaut
  • Gesunden Darmflora, indem es als Probiotikum wirkt.

AHCC und intestinale Immunität

RESISTENZ GEGEN INFEKTIONEN

AHCC hat keine direkte antimikrobielle Aktivität, jedoch haben Tierstudien gezeigt, dass AHCC die Resistenz gegen verschiedene Pathogene erhöht2, 7,9,14,20-22,26,27, einschließlich:

  • Influenza-Virus
  • Vogelgrippevirus
  • West-Nil-Virus
  • HPV-Virus (humanes Papilloma-Virus)
  • Herpes-Virus
  • Klebsiella pneumoniae Bakterien
  • Candida und Aspergillus Pilz
  • Trichinella spiralis Parasit (Spulwurm)
  • Pseudomonas aeruginosa Bakterien
  • Chlamydia trachomatis Bakterien
  • MSRA-Bakterien (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus)

Tierversuche zeigten, dass AHCC grippeähnliche Symptome verursachen kann und die schützende, spezifische Immunantwort gegen das West-Nil-Virus erhöht.21 Das West-Nil-Virus kann grippeähnliche Symptome verursachen, aber auch Enzephalitis oder Meningitis. AHCC verbessert nicht nur die Immunantwort bei einer akuten Infektion (wie beim Influenza-Virus), sondern ist auch als Immuntherapeutikum zur Prophylaxe von großem Wert. Bei Mäusen die vor der Infektion mit Krankheitserregern (wie dem Influenza-Virus oder Vogelgrippe-Virus) mit AHCC behandelt wurden, stellten Forscher fest, dass (akute) Symptome  deutlich milder waren, dass sich die Tiere schneller erholten und eine viel größere Überlebenschance hatten.20,22,23 Tierforschung schlägt ebenfalls vor, dass Supplementierung mit AHCC bei der Prävention postoperativer Wundinfektionen hilft.30 Infektionsprävention mit AHCC ist unter anderem sinnvoll bei einem erhöhten Risiko für opportunistische Infektionen (Candida albicans, Aspergillus, Klebsiella pneumoniae, Pseudomonas aeruginosa, MRSA)  durch eine (stark) verminderte Resistenz durch zum Beispiel Krebs, Diabetes mellitus, zystische Fibrose oder aids.2,24,29 Supplementierung mit AHCC kann auch bei verringertem Widerstand  aufgrund stressbedingter Krankheiten wie Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), Depression und Angststörung in Betracht gezogen werden.2

AHCC erhöht auch die Resistenz bei gesunden Erwachsenen.11,36 Forscher der Yale School of Medicine in den Vereinigten Staaten haben die Auswirkungen von AHCC auf das Immunsystem von gesunden Erwachsenen im Alter von 50 Jahren und mehr untersucht. Die Forscher sahen eine Verbesserung der T-Zell-vermittelten Immunantworten nach 30 Tagen Supplementation mit AHCC und bis zu 30 Tagen nach Beendigung der Supplementierung.11

In einer anderen menschlichen Studie wurde untersucht, ob AHCC die Resistenz gegen (Atemwegs-) Infektionen im Herbst und Winter unterstützt.36 Zu Beginn des Winters erhielten 34 gesunde Erwachsene (30-73 Jahre) 4 Wochen eine Dosis von 1 Gramm AHCC pro Tag oder ein Placebo. Bei der AHCC-Supplementierung wurde das Niveau der NK-Zellen beibehalten, die Aktivität der NK-Zellen nahm stark zu und die Resistenz verschlechterte sich nicht. In der Placebo-Gruppe nahm die Anzahl der NK-Zellen ab und es erhöhte sich die Infektionsanfälligkeit.36

AHCC kann die Immunoseneszenz (die [natürliche] Immunsystemalterung) hemmen. AHCC-Supplementierung kann bei der Vorbeugung und Behandlung von (schweren) Erkrankungen, die mit dem Altern (des Immunsystems) einhergehen, einschließlich Krebs und Lungenentzündung, von Nutzen sein.37,38

KREBSTHERAPIE

Die Verbindung zwischen dem Immunsystem und Krebs ist bekannt. Der japanische Dr. med. Katsuaki Uno beschrieb sie folgendermaßen: „Krebs ist eine Anomalie der Immunität, die den Beginn der Krankheiten bringt — er ist  eine Krankheit der Immunität.“ Einige Krebstherapien beanspruchen daher Elemente des Immunsystems (z.B. Interferon alpha, Interleukin-2, und monoklonale* Antikörper) die helfen Krebs zu bekämpfen. Krebszellen unterscheiden sich von normalen Zellen und können so durch das Immunsystem registriert und bekämpft werden. Weiße Blutkörperchen neigen dazu, die besonders leicht verfügbaren Alpha-Glucane des AHCC zu verwenden, um die körpereigene Abwehr zu verstärken und Tumore zu bekämpfen. Es gibt zunehmende wissenschaftliche Evidenz, dass AHCC Tumorbildung und Progression hemmt und Metastasen entgegenwirkt.2,9,13,39,40

Klinische Untersuchungen deuten darauf hin, dass AHCC die Prognose und Lebensqualität für verschiedene Krebserkrankungen verbessert.2,41 Forscher an der Universität von Tokio stellten fest, dass die Substanz potentiell positive Veränderungen in der Produktion von Zytokinen (gamma Interferon, IL-12, TNF-alpha; alle mit Anti-Tumor-Eigenschaften) und Killer-T-Zellen — vor allem erhöhte NK-Zell-Aktivität fördert.11 Eine Erhöhung der IL-12-Produktion kann die Wirksamkeit einer regulären Krebstherapie erhöhen.

Bei Krebs in Leber, Lunge, Brust, Magen und Dickdarm, Prostata, Bauchspeicheldrüse, Gallenblase sowie Kopf und Nacken wurden positive Auswirkungen von AHCC auf die Gesundheit beobachtet.1,2,9,41 Der Forscher Prof. Dr.med. Yoichi Matsui der Kansai Medical University in Japan verglich die Ergebnisse von 113 postoperativen Leberkrebs-Patienten nach Einnahme von AHCC mit 156 Patienten in der Kontrollgruppe. Die AHCC-Gruppe zeigte signifikant bessere Ergebnisse: Ein Rezidiv von hepatozellulärem Karzinom (HCC) trat bei 34,5% der Patienten in der AHCC-Gruppe auf im Vergleich zu 66,1% in der Kontrollgruppe. Insbesondere durch die Hemmung des Rezidivs verbesserten sich auch die Gesamtüberlebensraten in der AHCC-Gruppe. Am Ende der Überwachungsperiode waren 79,6% der AHCC-Gruppe noch am Leben, im Vergleich zu 53,2% in der Kontrollgruppe.3

Die meisten Patienten mit Leberkrebs werden diagnostiziert, wenn eine operative Entfernung nicht mehr möglich ist. Diese Patienten erhalten eine Palliativversorgung, die nicht auf Heilung abzielt. In einer prospektiven Kohortenstudie mit 44 Patienten mit fortgeschrittenem Leberkrebs bewirkte die AHCC Einnahme (6 g / Tag) eine bessere Lebensqualität und ein längeres Überleben.33

AHCC und Krebstherapie

UNTERSTÜTZUNG BEI CHEMOTHERAPIE ODER BESTRAHLUNG

In verschiedenen Studien mit Krebspatienten wurde AHCC mit Zytostatika (einschließlich Phenethylisothiocyanat, Leuprolid, Irinotecan, 5-Fluorouracil, Cisplatin, Paclitaxel, Carboplatin, Docetaxel) kombiniert. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Supplementierung mit AHCC eine sichere und aussagekräftige zusätzliche Behandlung bei Chemotherapie (oder Bestrahlung) ist und die Prognose verbessern kann.2,3,5,43,44

Wissenschaftler der Universität Osaka in Japan gaben 24 Patienten mit verschiedenen Krebsarten (Pankreas-, Eierstock-, Lungen- oder Dickdarmkrebs) in verschiedenen Krankheitsstadien einen Chemotherapiezyklus ohne und einen Zyklus mit AHCC (3 g / Tag). Auch durch eine Unterstützung der Blutbildung, sowie der Leber- und Nierenfunktion, reduzierte AHCC die Anzahl der Nebenwirkungen der Chemotherapie und verbesserte das Wohlbefinden.44 Eine andere japanische Studie fand heraus, dass eine Ergänzung bis 3 g / Tag Krebspatienten deutlich dabei hilft, Nebenwirkungen der Chemotherapeutika zu senken und ein Gefühl des Wohlbefindens zu erlangen. Es sorgte für eine Aufrechterhaltung des allgemeinen Zustandes und bereitete die Patienten auf weitere Behandlungen vor, sodass weitere Zyklen besser toleriert wurden. Zu den Verbesserungen zählten ein verbesserter Appetit, eine Abnahme der Fallgeschwindigkeit in Hämoglobin und ein Rückgang der gesamten Anzahl Leukozyten, weniger Übelkeit, Erbrechen und Verstopfung, sowie ein reduzierter Krankenhausaufenthalt.45 Patienten mit Kopf- oder Halskrebs litten weniger an Magen-Darm-Beschwerden und verbrauchten weniger Antibiotika, wenn sie 3 Tage vor der Chemotherapie und bis zu einer Woche nach Ende der Krebsbehandlung AHCC (3 Gramm pro Tag)  einnahmen.45
In einer kürzlich durchgeführten japanischen Studie erhielten 75 Patienten mit inoperablem (duktalem) Pankreas-Adenokarzinom zusätzlich zu Gemcitabin 2 Monate AHCC (6 g / Tag) oder Placebo.32 AHCC-Supplementierung verbesserte den Gesamtzustand während der Chemotherapie und reduzierte Nebenwirkungen wie einen veränderten Geschmackssinn.

AHCC hat eine positive Wirkung auf die Chemotherapie-assoziierte Nebenwirkungen und Lebensqualität (QoL).

INFEKTION MIT HPV

Bisher gab es keine effektive Behandlung für Infektionen mit den humanen Papillomviren (HPV). Diese durch sexuellen Kontakt übertragene Infektion ist bei 60-80% der Frauen vorhanden. Sie ruft Warzen auf der Haut und im Genitalbereich und Warzen hervor und kann (schließlich) Gebärmutterhalskrebs verursachen und eine Rolle bei der Entwicklung von anderen Krebsarten spielen.35 Nun heilen die meisten HPV-Infektionen innerhalb von ungefähr eineinhalb Jahren unbemerkt aus, manchmal jedoch können sie zu bösartigen Wucherungen führen – selbst noch 15 Jahre oder länger nach einer Infektion mit dem HPV-Virus. Eine aktuelle Pilotstudie der Universität von Texas mit 10 HPV-positiven Frauen legt nahe, dass eine Supplementierung mit AHCC (3 Gramm pro Tag für 3 bis 6 Monate) die Ausmerzung des HPV-Virus verbessert.45 Darüber hinaus kann AHCC das Tumorwachstum hemmen.35 Weitere (placebokontrollierte) Studien sind erforderlich, um dies zu bestätigen.

AHCC und Leberfunktion

LEBERSCHUTZ

Vorklinische Studien haben gezeigt, dass AHCC Leberschutzwirkungen hat.46 AHCC sorgt für eine entzündungshemmende Aktivität in der Leber durch die Inhibition der Genexpression des iNOS-Enzym (induzierbare NO-Synthase) in Hepatozyten, deren Aktivität, unter anderem bei Hepatitis, Zirrhose und Sepsis, und nach Ischämie und Reperfusion, (stark) erhöht ist. Adenosin (ein Purin-Nukleosid) ist (teilweise) für diese Wirkung von AHCC verantwortlich. Es inhibiert iNOS in entzündeten Leberzellen durch die Hemmung des NF-kB, eines Transkriptionsfaktors, der eine zentrale Rolle in Entzündungen spielt.46
Es gibt starke Hinweise, auch von menschlichen (Pilot-) Studien, dass AHCC (1-6 g / Tag) Leberfunktionsstörungen verhindert, die Leber vor Toxizität zytotoxischer Drogen und Alkohol schützt und das Fortschreiten chronischer Hepatitis hemmt.26,47,48  Pilotstudien mit Patienten mit chronischer Hepatitis C oder B zeigen, dass (weitere) Behandlungen mit AHCC (3-6 g / Tag) zur Reduktion der Viruslast, Abnahme des Markers für Leberschäden und zu einer Verringerung der Krankheitssymptome, wie des Mangels an Energie und Ikterus führen kann.2,15,26,49,50 AHCC kann somit das Risiko von Spätkomplikationen wie Leberzirrhose und Leberkrebs reduzieren

ENTZÜNDLICHE ERKRANKUNGEN

AHCC sorgt nicht nur für entzündungshemmende und immunmodulierende Wirkungen in der Leber, sondern auch an anderen Stellen im Körper wie im Gastrointestinaltrakt.51  Tierstudien haben gezeigt, dass die AHCC-Vorbehandlung die durch LPS (bakterielles Lipopolysaccharid) induzierte entzündliche Darmerkrankung hemmt, mit einer Abnahme der Produktion proinflammatorischer Cytokine (TNF-alpha, TGF-beta, IL-1), Abnahme der Ödeme und weniger Darmschleimhautschäden.52 Die entzündungshemmende Wirkung im Gastrointestinaltrakt hängt wahrscheinlich mit der präbiotischen Wirkung von AHCC zusammen.51,53

Ein Tiermodell (Hapten*-induzierte Kolitis) für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) wies aus, dass die präventive AHCC-Supplementierung die entzündliche Aktivität des Darms senkt (Verringerung der Expression von proinflammatorischen Zytokinen und Chemokinen) und zu weniger Gewebeschädigung, Gewebenekrose und einer Abnahme des Körpergewichts der Tiere führt.53  Die entzündungshemmende Wirkung von AHCC war ähnlich wie bei Sulfasalazin. Andere Forscher  gelangten auch zu dem Schluss, dass AHCC in einem verwandten Tiermodell (T-Zell-vermittelte Colitis) eine entzündungshemmende Wirkung bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen hat.54 Die klinische Forschung muss zeigen, ob AHCC auch bei Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn , Colitis ulcerosa) positive Auswirkungen hat.

AHCC und Darmimmunität

OXIDATIVER STRESS

Oxidativer Stress spielt bei vielen chronischen (altersbedingten) Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine Rolle.55,56 Vorklinische Studien haben gezeigt, dass AHCC vor oxidativem Stress schützt. In einer Tierstudie schützte AHCC die Nieren und die Leber vor oxidativen Schäden, die durch Eisen-Nitrilotriacetat induziert wurden.57 Andere In-vivo-Studien bestätigten, dass AHCC eine starke antioxidative Wirkung besitzt; AHCC schützt möglicherweise  vor durch oxidativen Stress verursachten Krankheiten.58,59 In einem Tiermodell für Typ-1-Diabetes wurde gezeigt, dass die Verabreichung von AHCC mit Trinkwasser den Ausbruch von Diabetes Typ 1 (Autoimmunerkrankung) signifikant hemmt, teilweise aufgrund vom Schutz der Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse gegen oxidativen Schaden und Apoptose.60 In einer anderen Tierstudie hemmte AHCC Störungen im Hormonsystem (Cortisol, ACTH, Testosteron, Thyroxin) aufgrund von oxidativem Stress.58

WEITERE ANWENDUNGEN

Angesichts der Beteiligung des Immunsystems an vielen chronischen Erkrankungen ist es denkbar, dass AHCC bei einer Vielzahl von Erkrankungen eingesetzt werden kann. Mehr vorklinische und klinische Forschung ist notwendig, um dies herauszufinden. Es gibt einzelne Patienten mit Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Asthma, Ulzera pepticum, Sjögren-Syndrom oder Epilepsie, die von AHCC profitieren.2,8  Bei einem 11 Jahre alten Mädchen mit idiopathischer thrombozytopenischer Purpura (ITP), einer Autoimmunerkrankung bei der Thrombozyten abgebaut werden, normalisierte sich der Thrombozytenlevel nach der Einnahme von AHCC (1,5 g / Tag).61 Eine Pilotstudie von 13 Probanden mit Typ-2-Diabetes, die AHCC für 6 Monate einnahmen (3 Gramm / Tag) legt nahe, dass AHCC zu einer besseren glykämischen Kontrolle führt.62

DOSIERUNG UND SICHERHEIT

Die empfohlene Dosis für allgemeine (vorbeugende) Unterstützung und Regulierung des Immunsystems (bei Alterung, Entzündung, Infektion [Prävention], Impfung) beträgt 1-3 Gramm AHCC pro Tag. Zur Unterstützung der Leberfunktion können 1 bis 6 Gramm AHCC pro Tag verwendet werden. Krebspatienten (die sich einer Chemotherapie oder Bestrahlung unterziehen) wird empfohlen, 3-6 Gramm AHCC pro Tag zu nehmen. Bei einer HPV-Infektion beträgt die empfohlene Dosis 3 Gramm pro Tag während 3 bis 6 Monate (oder 50 mg / kg / Tag).35  Ob eine Dosis von 1 Gramm AHCC pro Tag für ein Jahr auch gegen HPV wirksam ist, wird untersucht.63

AHCC wird vorzugsweise über den Tag verteilt (bei der Mahlzeit) mit einer großen Menge Wasser eingenommen. AHCC ist ein sehr sicheres Nahrungsergänzungsmittel mit guter Verträglichkeit und ohne nennenswerte Nebenwirkungen (die anders als Placebo sind) .2,4,5,11,16 Manche Menschen haben AHCC ohne Probleme für 9 bis 12 Jahre angewendet.3,5 Es gibt viele klinische Erfahrungen mit AHCC, das seit 1989 in Japan und anderen Ländern eingesetzt wird. Personen mit Autoimmunerkrankungen wird jedoch empfohlen, vorsichtig mit der AHCC-Supplementierung vorzugehen, da die Wirkung von AHCC bei Autoimmunerkrankungen bisher nur in begrenztem Umfang untersucht wurde.9

WECHSELWIRKUNGEN

  • AHCC hat keine Wechselwirkung mit den wichtigsten CYP450 Leberenzymen (Phase I Entgiftung), aber induziert möglicherweise CYP450 2D6. AHCC kann (theoretisch) den Blutspiegel von Drogen (einschließlich Doxorubicin, Ondansetron, SSRIs, Tamoxifen), die durch CYP450 2D6 abgebrochen werden, senken.64 Darüber hinaus kann AHCC (theoretisch) interagieren mit Arzneimitteln, die von den Phase-II-Entgiftungswegen UGT1A3* (einschließlich Amitriptylin, Clozapin, Diclofenac, Östrogen), UGT1A6 (einschließlich Acetaminophen, Morphin, Raloxifen, Valproat) oder QOR* (einschließlich Acetaminophen, Phenobarbital) abgebrochen werden.65 Weitere Forschung ist notwendig, um zu bestimmen, ob diese möglichen Wechselwirkungen von klinischer Relevanz sind. Im Moment wird in klinischen Studien nicht von signifikanten Interaktionen berichtet.2
  • Möglicherweise reduziert AHCC die Wirkung von Immunsuppressiva wie Corticosteroide, Cyclosporin und Tacrolimus.9
  • AHCC wirkt als Präbiotikum und verstärkt die Wirksamkeit von (bestimmten) Probiotika. AHCC und ein Probiotikum mit Bifidobacterium longum BB536 hatten eine synergistische, entzündungshemmende Aktivität in experimenteller Kolitis (ein Tiermodell für entzündliche Darmerkrankung).8
  • In einem Tiermodell für vaginale Candidiasis AHCC und Probiotikum Lactobacillus rhamnosus GR-1 und Lactobacillus reuteri RC-14 synergistische Aktivität gegen die Pilzinfektion.66 Es gibt auch Hinweise aus der Tierforschung, dass AHCC und GR-1 / RC-14 synergistische Wirkung haben gegen die durch das E. coli-Bakterium verursachte Blasenentzündung (Tierversuch).2
  • AHCC kann möglicherweise vor Haarausfall (Alopezie), verursacht durch Krebsmedikamente Cytarabin, schützen (Tierversuch).32,67
  • AHCC verhindert Leberschäden durch Mercaptopurin und Methotrexat (Tierversuch).67
  • AHCC potenziert die Wirksamkeit von (niedrig dosiertem) 5-Fluorouracil (Tierversuch).68
  • AHCC erhöht die Wirksamkeit von Krebsmedikamenten wie Cisplatin und schützt Knochenmark und Nieren vor der Toxizität von Cisplatin (Tierversuch).69
  • AHCC kann die Wirkung (Synergie) von Gemcitabin bei Bauchspeicheldrüsenkrebs verbessern und die Resistenz von (Pankreas) Krebszellen gegen Gemcitabin  hemmen (in vitro Untersuchungen).70,71

KONTRAINDIKATIONEN

  • Überempfindlichkeit gegen Shiitake und damit verwandte essbare Pilze (Basidiomyceten, Basidiomycetes), wie Reishi, Austernpilz, und Klammerpilz.
  • Wegen eines Mangels an Sicherheitsdaten wird die Verwendung von AHCC während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen.

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GLOSSAR

Acylieren: Die Addition einer Acylgruppe [der Formel RCO], worin R die organische (d. h. Kohlenstoff enthaltende) Gruppe ist.

Cytokine: Chemische Botenstoffe, die Immunzellen beim kommunizieren helfen und eine Immunantwort koordinieren.

Dalton: Atomare Masseneinheit (Einheitenzeichen: Da; benannt nach dem englischen Naturforscher John Dalton).

Defensine: Eine Klasse von Peptiden, die in Neutrophilen (einer Art weißer Blutkörperchen) vorkommen und antimikrobielle und zytotoxische Eigenschaften aufweisen.

Dendritische Zellen: Weiße Blutkörperchen, die Antigene und Pathogene an T- und B-Zellen transportieren und eine adaptive Reaktion initiieren. (B- und T-Zellen reifen bspw. im Knochenmark und Thymus).

Hapten: Ein kleines Molekül, das eine Immunantwort hervorruft, wenn es an ein größeres Molekül, wie ein Protein, gekoppelt ist.

Hexose: Ein Monosaccharid mit sechs Kohlenstoffatomen, sowie Glukose und Fruktose; eine Gebäudeeinheit der Alpha-Glucane, der wichtigste Wirkstoff in AHCC® (Active Hexose Correlated Compound).

Makrophagen: Differenzierte Monozyten (weiße Blutkörperchen),die Bakterien und Zelltrümmer umfließen und aufnehmen.

Monoklonale Antikörper: Antikörper, die von einem aktivierten B-Lymphozyten stammen.

Natürliche Killerzellen : Weiße Blutkörperchen, die infizierte oder anormale Zellen erkennen und zerstören, durch Granulat in sie hereinspritzen und sie so zur Explosion bringen

QOR: Chinon-Oxidoreduktase, Phase-II-Entgiftungsweg in der Leber.

sIgA: Sekretionsimmunoglobulin A schützt die Schleimhäute u.a. des Magen-Darm-Trakts vor Invasion durch Krankheitserreger.

Toll-like Rezeptoren: Rezeptoren auf Epithelzellen und bestimmte Immunzellen, die durch Erkennung von molekularen Mustern Pathogene erkennen.

T-Zellen: Lymphozyten, weiße Blutkörperchen, die dazu fähig sind, Eindringlinge zu erkennen und sie mit einer bestimmten Reaktion zu zerstören.

UGT1A3, UGT1A6: Uridindiphosphatglucuronosyltransferase A3 und A6, Phase II Entgiftungswege in der Leber.

Zytotoxisch: Giftig für Zellen.

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