ADHS und die chemische Keule für hyperaktive Kinder

Die chemische Keule für hyperaktive Kinder

oder weshalb es sich lohnt, Alternativen zu prüfen

von Dr. med. Gottfried A.Lange

 

Wohl jeder Grundschullehrer kennt sie: Kinder, die sich auf nichts konzentrieren können, die Wichtiges nicht von Unwichtigem unterscheiden können, ständig anderen ins Wort fallen, durch die Klasse laufen und keinen Arbeitsauftrag zuendeführen. In der schulpsychologischen Beratung machen solche Kinder seit Jahren mindestens die Hälfte aller Fälle aus [1]. Ein solcher Schüler reicht häufig, um eine ganze Klasse aufzumischen und jeden Unterricht zu sabotieren. Kein Wunder, dass Lehrer von diesem Verhalten überfordert und Mitschüler davon genervt sind. Ganz zu schweigen von den Eltern, die angesichts ständiger Elterngespräche, Schulstrafen oder schlechter Noten verzweifeln. Seit Jahren schlagen sich alle Beteiligten mit der Frage herum, wie man mit solchen Kindern umgehen kann. Neuerdings scheint Abhilfe für diese Problemfälle geschaffen zu sein. Sie besteht in einer kleinen Pille. Eine Stunde vor Schulbeginn eingenommen, verwandelt sie Zappelphilipp in ein aufmerksames Kind, das dem Unterricht folgen und sich angemessen verhalten kann. Allerdings nur für einige Stunden – ebenso lange, wie die Pille wirkt. Dieses Wundermittel der Pharmaindustrie heißt Ritalin oder Medikinet. Und es sieht so aus, als sei diese Pille dabei, die Klassenzimmer zu erobern [1].

Psychopharmaka

Die Zahl der Schüler, die regelmäßig Psychopharmaka einnehmen, ist dramatisch gestiegen. Nach Schätzungen von Experten nehmen mittlerweile allein in Nordrhein-Westfalen mindestens 10 000 Schüler regelmäßig Medikamente gegen Konzentrationsstörungen ein. Ähnlich hoch ist der Anteil auch in anderen Bundesländern. Die Mittel würden manchmal im Selbstversuch konsumiert, häufig aber auch von den Eltern verabreicht und auf ärztlichen Rat hin verschrieben, bestätigten Mediziner der Süddeutschen Zeitung [2]. Man dürfe die Augen vor den Gefahren nicht verschließen, sagte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marion Caspers-Merk (SPD). Lehrer hätten ihr berichtet, dass Psychopharmaka sogar auf den Schulhöfen während der Pausen verkauft würden. Dabei handele es sich meistens um die verschreibungspflichtige Substanz Methylphenidat, die als „Ritalin“ oder „Medikinet“ im Handel erhältlich ist. Nach Angaben der Drogenbeauftragten ist der Verkauf der Präparate sprunghaft gestiegen [2]. Die statistischen Angaben der gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland zeigen einen kontinuierlichen Verbrauchsanstieg von Methylphenidat (Ritalin, Medikinet etc.) von einem relativ niedrigen Niveau von rund 400.000 Tagesdosen (30 mg Wirkstoff) im Jahr 1991 auf 13,5 Millionen Tagesdosen im Jahr 2000.  Das bedeutet eine Zunahme auf das Vierunddreißigfache in nur zehn Jahren [3]. „Ritalin“ (oder „Medikinet“) mit dem Wirkstoff Methylphenidat ist jedoch kein Mittelchen aus Großmutters Hausapotheke, sondern eine Droge und in der Wirkung mit Kokain vergleichbar. Ritalin und Medikinet unterliegen dem Betäubungsmittelgesetz; jede Verschreibung ist meldepflichtig.  Ritalin soll nach Herstellerangaben Kindern mit „hyperkinetischen Verhaltensstörungen im Rahmen einer Gesamttherapie“ verordnet werden. Ritalin ist kein Heilmittel, sondern unterdrückt lediglich Symptome [1]. „Ein Medikament sollte nur für Notfälle bereitgehalten werden“, sagt der Psychotherapeut Dr. Hans Hopf.

Nebenwirkungen

Mögliche „Nebenwirkungen“ von Ritalin – laut Fachinformation des Herstellers Novartis – sind:  Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Magenbeschwerden, Übererregbarkeit, Müdigkeit, Traurigkeit, Ängstlichkeit, Weinerlichkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Gewichtsverlust, Mundtrockenheit, Durchfall, Verstopfung, psychotische Reaktionen, Auslösung von Tics (Muskelzuckungen) und Verhaltensstereotypien (krankhaftem Wiederholen von sprachlichen Äußerungen oder motorischen Abläufen), Überempfindlichkeitsreaktionen wie Bindehautentzündung, Kribbelgefühl, Hautausschläge, Ödeme (krankhafte Ansammlung von Flüssigkeit im Gewebe), Urtikaria (Nesselausschlag, -sucht, -fieber, durch Quaddeln charakterisierter allergischer Hautausschlag), Haarausfall, Gelenkschmerzen, Blutarmut, kann die Krampfbereitschaft erhöhen, bei plötzlichem Absetzen können ein erhöhtes Schlafbedürfnis, Heißhunger, Verstimmungen, Depression, psychotische Reaktionen und Kreislaufregulationsstörungen auftreten.  Bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch hat Methylphenidat ein stark ausgeprägtes psychisches Abhängigkeitspotential [Fachinformation des Ritalin-Herstellers Novartis]. Wissenschaftler führten bei 24 jungen Männern, die seit ihrer Kindheit gegen „Hyperaktivität“ behandelt worden waren, Computertomographien durch und fanden eine „signifikant größere Häufigkeit von Hirnatrophie“ (Hirnschwund) als bei einer Kontrollgruppe [Nasrallah et al., 1986].  Hirnatrophie ist ein erworbener Schwund des Nervengewebes des Gehirns [Roche Lexikon Medizin, 4. Auflage], der u.a. zu Hirnleistungsabbau und zu Gedächtnisstörungen führt. Prof. Carl C. Pfeiffer: „Im allgemeinen ist die Anwendung von Medikamenten ein Selbstbetrug, der die langfristige Gesundheit der sofortigen Linderung opfert.“ Rupert Schoch, der therapeutische Leiter des Hamburger „Institut Coburger“, wünscht sich eine andere Diskussion über Hyperaktivität. Es gebe den Trend, „aus jeder Verhaltensauffälligkeit eine Krankheit zu machen“. Schoch: „Es sind vor allem Jungs und darunter die kreativen, die witzigen, die oppositionellen, die hier pharmakologisch ruhiggestellt werden.“  Jugendliche, die als Kinder Ritalin genommen hatten und anschließend zu ihm in Therapie kamen, berichteten, sie wüssten gar nicht, wer sie sind. [4] Christiane Flehmig, Ärztin am Hamburg-Barmbeker „Zentrum für Kindesentwicklung“, die Kurse für Eltern anbietet, zweifelt ebenso wie Schoch an der Stimmigkeit der ADS-Diagnose.  „Es ist nicht so wahnsinnig neu, was die Hirnforschung da gefunden hat.“  Es sei „alte negative Tradition“ in Deutschland, Hirnfunktionen umzudeuten auf Symptome: „Nach dem Motto Symptom weg, dann ist Frieden“. [4] „Wir sollten die Manipulation von Gehirnfunktionen lassen, weil wir darüber einfach zu wenig wissen“, mahnt Schoch und beruft sich dabei auf einen Aufsatz des Frankfurter Mediziners Hans von Lüpke, der „schwerwiegende Zweifel“ am Modell eines genetisch bedingten Mangels an Botenstoffen im Gehirn äußert und auch daran, daß dieser angebliche Mangel durch Ritalin behoben wird. Die von „neurobiologischen Daten ausgehende Argumentation“, so von Lüpke, „steht nicht auf so sicheren Füßen, wie es von der Literatur her den Anschein hat“. Auch mehr Forschung würde möglicherweise nur zu einem „Datenfriedhof“ führen, weil bereits die Annahmen falsch seien, die von individuellen organischen Störungen ausgehen [4]. Ritalin sei die Entscheidung der Gesellschaft für „schnelle Lösungen“, sagt Christiane Flehmig. „Wir konzentrieren uns darauf, dass die Kinder sich anpassen. Das ist eine unmenschliche Art.“ Nicht nur Medikamente, auch Therapien seien fragwürdig, wenn sie nur diesem Ziel dienen. [4]

Unspezifische Bewältigungsstrategie

Eine Erkenntnis eint im Ritalin-Streit alle Seiten. Bereits die Vorstellung, eine organische Störung sei schuld, wenn ein Kind sich auffällig entwickelt, entlastet Eltern von dem Vorwurf, sie hätten etwas falsch gemacht. Das ist wohltuend in Zeiten, in denen Eltern von einer Ratgeberflut über richtige Erziehung erschlagen werden und macht ADS-Diagnostiker zu gefragten Leuten [4]. Dabei gibt es ernst zu nehmende Stimmen wie die Hans von Lüpkes, die in Hyperaktivität nicht mal eine „klar definierte Störung“ sehen, sondern eine „unspezifische Bewältigungsstrategie“ bei Beeinträchtigungen ganz unterschiedlicher Art. [4] Martin Riemer vom Fachbereich Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld formuliert das in einem Diskussionsbeitrag so: „Nicht ohne Grund … unterliegt Methylphenidat der Betäubungsmittelaufsicht. Die Bezeichnung „verschreibungsfähig“ sollte auch vor dem Hintergrund, daß die Rechtsprechung bei einer nicht indizierten Vergabe von Betäubungsmitteln von gefährlicher Körperverletzung ausgeht, nicht auf die leichte Schulter genommen werden. … Überhaupt scheint es doch, als werde mit Kanonen auf Spatzen geschossen, wenn man einem zehnjährigen Kind gegen Verhaltensauffälligkeiten bereits ein Betäubungsmittel verordnet. Welche Medikamente möchten die Autoren dem Jungen denn geben, wenn es in Kürze zu Schwierigkeiten in der Pubertät kommt? Hier liegt auch ein wesentlicher Punkt des diagnostizierten Problems: die Sichtweise der Therapeuten. Medikamente und Verhaltenstherapie sollen es richten. Ich sehe diese Kombination kritisch. … Ich möchte die These aufstellen, daß Hyperaktivität in der beschriebenen Form nicht ohne Logik auftritt, sondern unmittelbar etwas über das Milieu aussagt, in dem die Kinder aufwachsen. Ein langfristig verantwortungsvoller ärztlicher Umgang mit dieser Patientengruppe sollte darin bestehen …, an der Gestaltung eines Umfeldes mitzuwirken, in dem diese Kinder und Jugendlichen altersgerecht gesund aufwachsen können, statt sie zu „psychiatrisieren“. Wem bei hyperaktiven Kindern sofort Betäubungsmittel einfallen, der scheint – so hart das klingen mag – auch sonst etwas phantasielos zu sein.[5] Der Erziehungswissenschaftler Ty C. Colbert, Ph.D., Autor von „Rape of the Soul“ („Vergewaltigung der Seele“) sagt dazu: „Alle Kinder zeigen ADHS-Symptome. Beobachten Sie einmal Kinder kurz vor der Schulpause, während der Busfahrt zu einem interessanten Ausflugsziel oder in Erwartung einer Geburtstagsparty. Nur mit Fesseln könnte man sie still halten. Gesunde Kinder sind voller Vitalität, voller Lust am Leben, die sich in Neugierde, Spannung, Begeisterung, Lebhaftigkeit, Energie und Fantasie ausdrückt.“

 Wissenschaftliche Grundlage fehlt

Die Abkürzung ADHS bedeutet „Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom“.  Dieser so wissenschaftliche klingende Begriff wurde im Jahre 1987 ohne jede wissenschaftliche Grundlage von der amerikanischen Psychiatervereinigung „American Psychiatric Association“ durch Abstimmung per Handzeichen ins Leben gerufen.  Er stempelt kindliche Konzentrationsstörungen und Unruhe zur psychiatrischen Krankheit ab.  Innerhalb eines Jahres wurde „ADHS“ bei 500.000 Kindern in den USA diagnostiziert.  Die Anzahl der Kinder, die mit fragwürdigen psychiatrischen Diagnosen stigmatisiert werden, erreicht dort mittlerweile erschreckende Ausmaße.  In den USA bekommen inzwischen 6 Millionen Kinder Ritalin – 6 Millionen Kinder!  Anderen Angaben zufolge sollen es sogar 8 Millionen sein.  Und diese Entwicklung wird zunehmend exportiert! [6] Es folgt ein Auszug aus den offiziellen psychiatrischen Diagnosekriterien, anhand derer festgelegt wird, ob ein Kind „ADS“ oder „ADHS“ (sogenannte Aufmerksamkeitsstörungen mit oder ohne Hyperaktivität) hat und unter Ritalin gesetzt wird (bitte genau lesen!):

  • Scheint oft nicht aufzupassen, wenn zu ihm gesprochen wird,
  • ist oft durch äußere Einflüsse leicht abgelenkt,
  • ist bei täglichen Aktivitäten leicht vergeßlich,
  • zappelt oder bewegt unruhig Hände und Füße oder rutscht auf dem Stuhl herum,
  • hat oft Schwierigkeiten in Spiel und Freizeit, leise zu sein,
  • spricht oft zu viel, hat oft Schwierigkeiten zu warten, bis er dran ist,
  • platzt oft schon mit Antworten heraus, bevor die Frage beendet wurde.

[Quelle:  Diagnostic and Statistical Manual IV, American Psychiatric Association, Washington] Angesichts dieser „Diagnose-Kriterien“ müssen wir die Frage stellen: Kindheit als Krankheit? Mitte 1997 erschien im „Fortune Magazin“, einer der großen Wall-Street-Wochenzeitschriften, ein Artikel über das Gesundheitswesen; zitiert wird darin ein Anlageberater für Pharma-Aktien an der Wall Street mit folgenden Worten: „Unterm Strich verlieren wir alle, wenn sich Therapien durchsetzen, die Krankheiten beseitigen.“ Zur Verordnung des Rauschmittels Ritalin sagt Prof. Dr. Max Friedrich, Vorstand der Universitätsklinik für Neuropsychiatrie des Kindes- u. Jugendalters in Wien: „An meiner Klinik werden pro Jahr rund 2500 Kinder vorgestellt. Darunter sind etwa 20 mit einem echten ADS (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom), also knapp 10 Promille. Etwa 15% sind nur nervös im Sinne des „Zappelphilipp“. Somit besteht der Verdacht, daß die meisten Kinder, die auf Ritalin gesetzt werden, das Leiden gar nicht haben, das diese Verordnung begründen könnte.“

Ritalin – die verkannte Gefahr

Hier folgt ein Auszug aus dem Artikel „Ritalin – die verkannte Gefahr“ von Dr. phil. Judith Barben, Kinderpsychologin in Baden bei Zürich, und Dr. med. Andreas Bau, Kinderarzt in Hamburg, erschienen in „Zeit-Fragen“ Nr. 73c vom 13.11.2000, Zeit-Fragen Redaktion und Verlag, Postfach, CH-8044 Zürich, www.zeit-fragen.ch]: „Immer mehr Fachleute warnen vor der alarmierend leichtfertigen Verschreibungspraxis von Ritalin. In den USA laufen erste Klagen gegen den Hersteller Novartis. Renommierte Anwaltskanzleien in Kalifornien und New Jersey werfen dem Pharmakonzern vor, er habe Psychiatrieprofessoren und Forschungsinstitute mit Geldern geködert und mit der Amerikanischen Psychiatrischen Vereinigung konspiriert, damit sie die „Krankheit“ Aufmerksamkeitsdefizitstörung (mit und ohne Hyperaktivität: ADHD und ADD) „erfanden“. Der Novartis-Sprecher konnte dies kaum entkräften. Er hielt diese Vorwürfe zwar für absurd – zur Begründung verwies er jedoch lediglich auf die Beschreibung des Zappelphilipp im Kinderbuch „Struwwelpeter“. Da dürfte die stringente Argumentation der Anwälte eher überzeugen. Die Anwälte sagen weiter, der Konzern hätte mit irreführender Werbung den Absatz des Mittels angekurbelt und dessen gravierenden Nebenwirkungen heruntergespielt. Ritalin stelle aber ein grosses Risiko dar. Obwohl der Novartis-Sprecher betonte, Novartis würde keine Werbung machen, gibt es zurzeit enorm viel Werbung für Ritalin. In Deutschland wird zum Beispiel von Frühförderstellen und gewissen Psychologen, in der Schweiz beispielsweise von „ELPOS Schweiz“ massiv Werbung für Ritalin gemacht.“ Was bleibt?  Welche Probleme bleiben?  Bleiben keine? Leider doch:  Es gibt ja Kinder mit starker motorischer Unruhe (Zappeligkeit), Konzentrationsschwächen, Lernschwierigkeiten, Neigung zu überimpulsiven Reaktionen und Aggressivität. Wir Eltern wollen unsere Kinder jedoch nicht zu Drogenabhängigen machen, sondern die Ursachen finden, wenn etwas nicht stimmt, und dafür sorgen, daß die Kinder glücklich sind und ihren Weg gehen können. Die Frage, die wir uns stellen müssen, ist doch: Was sind die Hindernisse bzw. Ursachen, die viele Kinder nicht glücklich und ausgeglichen sein lassen?  Warum sind Kinder manchmal unfähig, sich zu konzentrieren, und warum sind sie zuweilen ungezielt „hyperaktiv“?  Die Ursachen sind natürlich von Kind zu Kind nicht identisch und müssen individuell ermittelt und behoben werden.  Es hat sich jedoch folgendes gezeigt:

  • Die Ursache oder die Ursachen sind ausnahmslos ermittelbar,
  • die Anzahl der möglichen Ursachen ist begrenzt und
  • die Ursache oder die Ursachen sind ausnahmslos behebbar – ohne Psychodrogen.

 

Für was Sie tun können, bitte sehen Sie: http://orthoknowledge.eu/fakten_ueber_adhs/.

 

Quellenangaben:

 

1. Kristine Kretschmer: Das beruhigte Klassenzimmer: Wundermittel Ritalin? blz 10/00 Archiv, Zeitschrift der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) Berlin.
2. Hubertus Gärtner: Ritalin gegen mangelnde Konzentration. Psychopharmaka – die neuen Schülerdrogen. Süddeutsche Zeitung 28.12.2001.
3. Schubert I, Selke GW, Osswald-Huang PH, Schröder H, Nink K: Methylphenidat – Verordnungsanalyse auf der Basis von GKV-Daten, Stand Juni 2002. Wissenschaftliches Institut der AOK.
4. Katja Kutter: Ritalin – die schnelle Lösung. Ein Medikament soll die Probleme hyperaktiver und verträumter Kinder lösen. Kritiker fürchten das Ruhigstellen von Kindern und eine „Medizinierung der Pädagogik“. S. 22, TAZ-Bericht, taz Hamburg vom 18.6.2001.
5. Martin Riemer: Mit Kanonen auf Spatzen. Deutsches Ärzteblatt, 2002; 43:A2871
6. Abrams KJ, Ludwig H: ADHD – Aufmerksamkeitsstörung und Hyperaktivität bei Kindern und Erwachsenen – Alternativen zur medikamentösen Behandlung. AV Publication, A-7100 Neusiedl am See, 2000.
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